Stimmen zum BL-Spieltag

München – Klare Siege und umkämpfte Partien am 16. Spieltag der Bundesliga. fussball.news hat nach den Partien die Stimmen der Spieler und Funktionäre beim TV-Sender Sky gesammelt.

Leverkusen's players celebrate after the German first division Bundesliga football match Bayer 04 Leverkusen vs Borussia Moenchengladbach in Leverkusen, western Germany, on December 12, 2015. Leverkusen won the match 5 - 0. AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. / AFP / PATRIK STOLLARZ (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Die Leverkusener Mannschaft feiert das 5:0 gegen Gladbach ausgelassen. Foto: PATRIK STOLLARZ / AFP / Getty Images

Bayer Leverkusen – Borussia Mönchengladbach (5:0)

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): „Das ist hart. Wir haben heute vieles nicht so gemacht, wie wir uns es vorgestellt haben. Wir haben dem Gegner in die Karten gespielt und dann fallen die Tore auch zu leicht. Wir haben eine gute Serie gespielt, aber man merkt, die Kräfte lassen so langsam nach. Wir müssen uns jetzt nochmal zusammenreißen. Am Dienstag haben wir noch ein wichtiges Pokalspiel, dann noch ein Bundesligaspiel und danach haben wir Winterpause.“

Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach): „Ich finde keine Worte, das war eine katastrophale Leistung. Ich weiß nicht, wo das Problem im Spiel lag. Wir haben uns etwas komplett anderes vorgenommen. Wir müssen wieder aufwachen.“

Leverkusen besiegt Gladbach deutlich

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): „Es war ein wichtiges Spiel heute. Die Mannschaft hat auf dem Platz eine sehr gute Antwort gegeben. Fußballerisch ein sehr gutes Spiel gemacht, mit Leidenschaft gespielt und sehr schöne Tore geschossen. Wir haben uns in einer schwierigen Situation von unserer besten Seite gezeigt.“

… über Stefan Kießling: „Er hat von der ersten Sekunde heute super gewirkt. Er hat jetzt ein paar Spiele als Einwechselspieler spielen müssen. Wir haben gestern darüber gesprochen und er hat sich gut auf das Spiel vorberietet und seine absolute Bestform präsentiert. Und das so aus dem Stand, davor muss man großen Respekt haben.“

Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): „Wir haben alle ein sehr gutes Spiel gemacht und ich habe meinen Teil dazu beigetragen. Ich war heiß und heute hat alles gepasst.“

… zu seiner sportlichen Zukunft: „Ehrlich gesagt, wird man das sehen. Ich habe mir meine Gedanken gemacht und werde mir meine Gedanken machen. Die Lage ist so, dass ich natürlich spielen möchte. Ich bin seit zehn Jahren hier und liebe diesen Verein über alles. Meine Knochen halten noch ein paar Jährchen, die Frage ist natürlich auf welchem Niveau. Da versuche ich, mit den Verantwortlichen zu reden und dann wird man sehen, was die beste Lösung ist.“

Christoph Metzelder (Sky-Experte): „Das war Balsam auf Stefan Kießlings Seele. Man hat bei den Einwechselungen in den letzten Wochen in seinem Gesicht sehen können, wie frustrierende das für ihn war. Er hat sich heute nicht nur reingehauen, sondern auch seine fußballerische Klasse unter Beweis gestellt.“

Christoph Kramer (Bayer Leverkusen): „Ich wusste, dass wir in der Lage sind, das Spiel zu gewinnen. Dass wir das Spiel hinten raus so dominieren, hätte ich nicht gedacht.“
FC Bayern – FC Ingolstadt (2:0)

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): „Ein Spiel vor Ende der Hinrunde mit nur einer Niederlage dazustehen, ist super. Ich weiß es ist nicht der Titel, aber wir sind sehr zufrieden.“

Philipp Lahm (Kapitän Bayern München): „Ein großes Kompliment an Ingolstadt, weil sie sehr engagiert gespielt haben und uns von Anfang an unter Druck gesetzt haben. Sie haben eigentlich so ein bisschen wie wir gespielt, wenn der Gegner Ballbesitz hat. Heute war es das erste Mal so, dass wir rausgegangen sind und nicht mit Energie Fußball gespielt haben. Es hat heute ein bisschen was gefehlt bei uns.“

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): „Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Tor fällt, waren wir garantiert nicht die schlechtere Mannschaft. Wir waren supermutig, haben so toll gearbeitet, auch gut attackiert und es geschafft, den Gegner heute hier vor Probleme zu stellen. Leider Gottes haben wir heute nur eines gewonnen: Respekt.“

Ramazan Özcan (Torhüter FC Ingolstadt): „Beim ersten Tor bin ich raus, weil ich dachte, der Ball kommt länger. Lewandowski macht es sehr gut und zieht an mir vorbei. Ich habe gehofft, dass er sich den Ball etwas zu weit vorlegt. Beim zweiten Tor musste ich den Raum beim Thomas Müller eng machen, sonst kann er ihn annehmen und selbst reinschießen.“

VfL Wolfsburg – Hamburger SV (1:1)

Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV): „Wir haben die zweite Halbzeit noch gut angefangen und dann sind die Abstände bei uns zu groß geworden. Wir haben weiterhin versucht vorne Druck zu machen, aber der hintere Mannschaftsteil kam nicht mehr so recht nach vorne und dann ist der Druck von Wolfsburg auch größer geworden.“

… zu seinem Foul an Wolfsburgs Dante: „Man muss jetzt nicht gleich wieder übertreiben, wir spielen ja kein Schach. Ein bisschen Körperkontakt gehört dazu, auch mal ein bisschen mehr. Das ist doch eigentlich das schöne im Fußball, wenn das nicht mehr da wäre, dann würden die Emotionen ganz fehlen.“

BL-Ergebnisse am Nachmittag im Überblick

Dante (VfL Wolfsburg): „Das ist auf jeden Fall Rot. Klar Rot.“

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): „Das hatten wir uns heute ganz anders vorgestellt. Wenn man die erste Halbzeit sieht, war das überhaupt nicht das Spiel, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann eindeutig besser, da hätten wir dann auch das eine oder anderer Tor mehr schießen müssen.“

SV Darmstadt 98 – Hertha BSC (0:4)

Sandro Wagner (SV Darmstadt 98): „Heute war es unsere erste deutliche Niederlage. Hertha war sehr klug und hat uns klar dominiert, das müssen wir so annehmen. Es war bitter heute.“

Vedad Ibisevic (Hertha BSC): „Ich fühle mich wohl bei der Hertha und die Mannschaft ist gut drauf, die Jungs helfen mir natürlich auf dem Platz, die Tore zu machen.“

SV Werder Bremen – 1. FC Köln (1:1):

Jörg Schmadtke (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln):  „Seiner Einschätzung nach, soll ich ihn beleidigt haben (Anm. der Schiedsrichter Guido Winkmann). Das kann ich so nicht nachvollziehen. Ich verstehe, dass der eine oder andere das so interpretieren würde. Aber da wo ich herkomme, aus dem Rheinland, gehört ‚Eierkopp‘ nicht zur Form der Beleidigung, da würde ich andere Dinge sagen. Danach hat er mich auf die Tribüne geschickt. Es war nicht richtig, es zu sagen, er war sehr empfindlich, was ich nach der Leistung der ersten Halbzeit durchaus nachempfinden kann – damit ist das Thema für mich aber auch erledigt.“

Jannik Vestergaard (Werder Bremen): „Es ist immer ärgerlich, einen Elfmeter nicht zu machen. Bei einer 2:0-Führung wäre es für den 1. FC Köln natürlich schwieriger gewesen, zurückzukommen. Wir ärgern uns, keine drei Punkte geholt zu haben, nachdem wir in Führung lagen.“

TSG 1899 Hoffenheim – Hannover 96 (1:0)

Huub Stevens (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): „Dieser Sieg ist wieder ein Schritt, aber auch nicht mehr als das. Denn wir stehen noch immer unten und da müssen wir wegkommen. Deshalb brauchen wir noch mehrere von diesen Spielen und Siegen.“

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): „Wir haben in der ersten Halbzeit einen Fehler gemacht, der zum 1:0 führte. Diesem Treffer sind wir 90 Minuten hinterhergelaufen. Von daher: Großer Aufwand und kein Ertrag – das ist bitter und ärgerlich.“

Ron-Robert Zieler (Torhüter Hannover 96): „Wir haben heute gegen einen direkten Mitkonkurrenten verloren, das ist natürlich fatal und ist uns diese Saison schon zu oft passiert. Das bedeutet, dass man die Gegner stark macht und wir unten drin bleiben und weiterkämpfen müssen.“

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