DFB-Pokal

Sky-Stimmen zum DFB-Pokal am Dienstag

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München – Die wichtigsten Stimmen zu den Dienstagspartien im Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen (1:3) sowie dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund (1:3) bei Sky.

Bernd Leno (Bayer Leverkusen) …

… zum Spiel: „Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir hatten alle den Traum vom Pokalfinale. Dazu muss man Werder Bremen zuhause schlagen, das haben wir leider nicht geschafft. Deshalb ist der Traum vorbei. Wir wussten, dass es der kürzeste Weg zu einem Titel ist. Das ist frustrierend. Morgen auch noch, aber ab Donnerstag geht der Blick nur nach Darmstadt.“

… zu den Elfmetersituationen: „Wenn der Schiedsrichter bei Wendell die Rote Karte gibt, dann muss er das auch bei unserem Elfmeter tun.“

Kevin Kampl (Bayer Leverkusen): „In der ersten Halbzeit haben wir es total vergeigt. Wir gehen in Führung und geben diese leichtfertig wieder her. Das darf unserer Mannschaft einfach nicht passieren. Wir waren uns sicher, dass wir hier gute Chancen haben. Es ist unglücklich gelaufen und wir wollten sehr gerne ins Finale kommen.“

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): „Die Enttäuschung ist riesengroß. Normalerweise bin ich immer sehr kritisch mit den Schiedsrichtern, aber heute lag es nicht daran. Auch wenn die eine oder andere Entscheidung nicht zu unseren Gunsten war. Wir haben es einfach schlecht gemacht und waren uns nach dem 1:0 zu sicher. Da haben wir zu behäbig gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir es verschlafen. Leider sind wir dann nicht mehr ins Spiel zurückgekommen. Die Werderaner haben es dann aber auch geschickt gemacht.“

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): „Ich hoffe, dass es so weitergeht. Ich habe immer gesagt, dass die Mannschaft Fußball spielen kann. Heute hat alles gepasst. Wir waren konsequent und haben das zusammen geschafft. Die Körpersprache meiner Spieler hat mich begeistert. Wir haben nicht nur hinten gestanden, sondern auch vorne unsere Chance gesucht. Das Glück gehört auch dazu und es war heute auf unserer Seite.“

Claudio Pizarro (Werder Bremen): „Wir sind sehr zufrieden. Alles ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben nach dem Rückstand reagiert und gezeigt, dass wir dran sind. Jetzt geht es weiter im Pokal. Als Mannschaft sind wir eine Einheit.“

Levin Öztunali (Werder Bremen): „Ich spiele für Werder und versuche, da alles zu geben und der Mannschaft zu helfen. Heute hat das ganz gut geklappt. Wir haben heute alle Gas gegeben und füreinander gekämpft. Es war ein rundum gelungener Tag für uns und wir freuen uns auf das Halbfinale. Wir müssen jetzt diese Leistung auch in der Bundesliga zeigen und da unsere Punkte holen.“

Thomas Eichin (Geschäftsführer Sport Werder Bremen) …

… zum Spiel: „Wenn man im Viertelfinale steht, dann denkt man auch ans Halbfinale. Wir haben uns hier durchaus Chancen ausgerechnet. Im Abstiegskampf hast du den negativen Druck. So ein Viertelfinale ist etwas positives. Da geht man ganz anders ins Spiel.“

… zur Personalie Levin Öztunali: „Es liegt nicht in unseren Händen. Wir werden da sicher bei Bayer Leverkusen vorsprechen und den Wunsch äußern. Auch für Bayer Leverkusen ist es wichtig, dass ein Spieler spielt. Bei uns bekommt er seine Einsatzzeiten und ich könnte mir gut vorstellen, dass er noch ein Jahr bei uns bleibt.“

Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): „In der zweiten Halbzeit haben wir einen großen Kampf abgeliefert und es offengehalten. Wir waren nah dran heute. Gegen Borussia Dortmund zu gewinnen, dass ist nicht einfach, aber gegen Dortmund zu verlieren, das ist nicht unnormal. Wir wären heute gerne im Pokalviertelfinale weitergekommen, aber am Samstag werden wir in der Bundesliga gegen Hertha wieder aufstehen.“

Kevin Großkreutz (VfB Stuttgart): „Es ist sehr bitter, weil wir kein schlechtes Spiel gemacht haben. Wir haben in der ersten Halbzeit dumme Fehler gemacht. Die werden von so einer Mannschaft eiskalt bestraft, deswegen haben wir verloren. Es war sehr schön, die alten Kollegen mal wiederzusehen.“

Daniel Ginczek (VfB Stuttgart, zurzeit noch verletzt): „Ich bin so weit, dass ich die Flanken mittlerweile wieder mit dem Kopf ins Tor bugsieren kann. Die nächste Hürde sind dann die Zweikämpfe und dann bin ich bereit für das Mannschaftstraining. Am liebsten würde ich Anfang März wieder in den Kader zurückkehren, aber ich war auch lange verletzt.“

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) …

… zum Spiel: „Stuttgart hat versucht, auf Konter zu spielen. Das haben wir ganz gut unterbunden, indem wir sehr ballsicher waren und früh in Führung gegangen sind. Wir hätten das Spiel in der zweiten Halbzeit früher entscheiden können. Der Sieg ist insgesamt verdient.“

… zu Kevin Großkreutz: „Das war ein gefundenes Fressen und ein richtiges Thema für die Medien. Für uns war es ein ganz normales Spiel, für Kevin eher weniger, weil es gegen seinen alten Klub gegangen ist. Es ist alles gutgegangen und er hat eine gute Leistung für den VfB gebracht. Ich freue mich, dass er den Weg wieder in die Bundesliga gefunden hat. Ich hoffe, dass er den Neustart in Stuttgart erfolgreich bewältigen kann.“

Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund): „Der VfB ist nach drei Siegen mit sehr viel Selbstvertrauen ins Spiel gegangen. Wir haben das Spiel gegen einen sehr guten Gegner sehr gut angenommen und sind hochverdient in die nächste Runde eingezogen.“

Marco Reus (Borussia Dortmund): „Wir sind gut ins Spiel reingekommen und gehen früh in Führung. In der zweiten Halbzeit hätten wir die Konter besser ausspielen müssen und den Sack früher zumachen müssen. Der DFB-Pokal ist der schnellste Weg zum Titel.“

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