Bundesliga

Stöger: Hectors EM-Chance trotz Positionswechsel gut

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München – Als Linksveteidiger beim 1. FC Köln wurde Jonas Hector Nationalspieler. Doch neuerdings spielt der 25-Jährige im Mittelfeld. Trainer Peter Stöger sieht seine Chancen auf eine EM-Teilnahme dadurch aber nicht gefährdet.

Umstellung gegen Wolfsburg

Im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg brachte Peter Stöger zur Überraschung vieler Jonas Hector als zentralen Mittelfeldspieler. Und auch in den folgenden beiden Partien agierte der 25-Jährige auf der Sechser-Position. „Den Gedanken, Jonas im Zentrum spielen zu lassen, hatten wir schon immer – aber bislang war er als Außenverteidiger zu wichtig“, sagte Stöger im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Neuzugang Mladenovic macht`s möglich

Doch erst jetzt kann der Österreicher diesen Plan umsetzen. Grund dafür ist Neuzugang Filip Mladenovic. Der neue Außenverteidiger kam im Winter für ungefähr 1,5 Millionen Euro von Bate Borissow aus Weißrussland. Weil Mladenovic ohne Anlaufzeit ein respektabler Einstand in der Bundesliga gelang und er auf der linken Seite überzeugte, konnte Hector ins Zentrum rutschen. Der Neuzugang bringt laut Stöger zusätzliche Qualität und ermöglicht dadurch mehr Flexibilität für den FC.

Hector mit großer Spielintelligenz

„Wegen seiner Spielintelligenz ist Jonas ein Spieler, der alle Positionen beherrscht, auf denen es auf Organisation, Spielaufbau und Ordnung ankommt“, sagte Stöger. „Aber es kann auch sein, dass er wieder außen spielt, weil wir ihn da brauchen.“Der FC-Trainer sieht die Chancen für seinen Schützling auf eine EM-Teilnahme durch die Rochade nicht schwinden, im Gegenteil. „Wir wollen ihn keinesfalls seiner Chance berauben, bei der EM zu spielen. Wenn das der Fall wäre, würden wir eine andere Lösung finden“, erklärte Stöger. Er glaubt, dass Hector durch seine Vielseitigkeit in der Gunst von Bundestrainer Jogi Löw sogar noch steigt.

Über Carsten Ruge

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