Bundesliga

Stöger hat kein Mitleid mit Schiedsrichtern

am

München – Peter Stöger und die Bundesliga-Schiedsrichter – es ist derzeit ein spannungsgeladenes Thema. Der Trainer des 1. FC hat seine Kritik an den Unparteiischen erneuert.

Schiris unnahbar

„In meinen Augen hätten es die Schiedsrichter leichter, wenn sie uns Trainern nicht dieses Gefühl der Unnahbarkeit vermitteln würden“, sagte Stöger der Sport-Bild. Verständnis für die schwere Aufgabe der Schiris hat der Österreicher schon, aber kein Mitleid. „Niemand wird gezwungen, Schiedsrichter zu sein, und es gibt sicher schlimmere Aufgaben. Die meisten haben einen guten Job und arbeiten dazu nebenbei im Fußball. Da gehe ich davon aus und habe auch das Empfinden, dass es ihnen viel Spaß macht“, legte der 49-Jährige nach.

[total-poll id=56]

„Habe immer versucht, Fragen höflich zu beantworten“

Kritik an Stögers Umgang mit Unparteiischen lässt er nicht zu. „Wenn ich mich noch mehr zurücknehme, würde das bedeuten, dass ich gar nichts mehr dazu sage. Denn ich habe bisher immer versucht, auf Fragen höflich zu antworten“, stellte der Kölner Trainer klar. Dennoch überlegt er sich, in Zukunft noch weniger über Schiri-Entscheidungen zu debattieren. „Vielleicht haben wir uns zu sehr beeinflussen lassen vom Drumherum wie den Schiedsrichter-Leistungen. Wir hätten vielleicht sagen sollen: Okay, das Spiel ist verloren. Wie schlagen wir den nächsten Gegner?“, so Stöger.

[dppv_emotions]

Über Tobias Huber

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.