Bundesliga

Stöger stellt Jonas Hector auf die „Sechs“

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München – Beim 1:1 Unentschieden in Wolfsburg spielte Linksverteidiger Jonas Hector überraschenderweise auf der Position vor der Abwehr. In Zukunft möglicherweise kein Einzelfall.

FC-Trainer Peter Stöger überraschte am vergangenen Sonntag mit einem Taktik-Kniff. Er beorderte Nationalspieler Jonas Hector von seiner angestammten Position als Linksverteidiger auf die „Sechs“, die zentrale Position vor der Abwehr. Und der 25-jährige löste seine Sache gut. Hector gilt als cleverer Spieler. Auch FC-Kollege Leonardo Bittencourt findet beim Kölner-Stadt-Anzeiger nur lobende Worte: „Jonas ist ein cleverer Spieler, ich vergleiche ihn immer ein bisschen mit Philipp Lahm.“ Auch der ehemalige Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft wechselte im Laufe seiner Karriere von der Außenverteidiger-Position in die Zentrale.

Ärger mit Löw?

Die Bild stellt die Frage, ob diese Umstellung Ärger mit Bundestrainer Joachim Löw bringen könnte. In der Nationalelf gilt der Kölner Hector als Favorit auf die Linksverteidiger-Position für die Europameisterschaft 2016. FC-Trainer Störer winkt aber ab: „Wir sind ohnehin in Kontakt mit den Verantwortlichen, weil Jonas seine Rolle in der Nationalelf anders interpretiert, als bei uns. Was er als Außenverteidiger kann, wissen sie. Und wenn er auf der Sechs spielt, schadet es ihm nicht, hilft uns dafür aber weiter“, so der Österreicher zur Bild.

Es bleibt also spannend, ob diese durchaus erfolgreiche Maßnahme ein Einzelfall bleibt, oder Potenzial für die Zukunft bringt.

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