Bundesliga

Stöger und Schmadtke schreiben Europacup-Platz (vorerst) ab

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München – Beim 1. FC Köln scheint der anfängliche Aufwind in der Bundesliga verflogen zu sein. Zuletzt blieben die Geißböcke in drei Bundesligaspielen ohne eigenen Treffer und gewannen auch nur eine der letzten sieben Partien im Oberhaus. Nachdem viele Fans bereits von den Europapokal-Plätzen geträumt haben, schrauben Trainer Peter Stöger und Sportdirektor Jörg Schmadtke die Erwartungen.

Stöger: Träumerei muss aufhören

„Es wäre gut, wenn wir aufhören darüber nachzudenken, was wäre, wenn irgendetwas eintrifft! Wenn man die knappen Spiele nicht gewinnt, kann man auch nicht von anderen Dingen träumen.“, erklärte Stöger gegenüber der Bild-Zeitung.

Nur der Klassenerhalt zählt

Demnach habe für ihn der Klassenerhalt der Kölner höchste Priorität: „Wir sollten uns mit dem beschäftigen, was realistisch und unsere erste Aufgabe ist. Nämlich damit, dass wir so schnell wie möglich den Liga-Verbleib sichern!“ Erst dann wäre es für den Österreicher und seine Mannschaft erlaubt, die Zielsetzung zu verändern: „Dann können wir im April immer noch schauen, wo wir stehen.“

„Jedes Spiel angehen, als wäre es das Letzte“

Unterstützung erhält Stöger von Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke, der in dieselbe Richtung wie der Trainer einschlägt und vor zu hohen Erwartungen warnt: „Wir sind zwar noch auf Schlagdistanz zu den oberen Plätzen. Aber wir sollten aufhören, die Dinge hochzureden. Wir müssen jedes Spiel angehen, als wäre es das Letzte.“

Die Offensive ist das Problem

Schmadtke nutzte auch die Gelegenheit, um die derzeitige Negativserie der Kölner aus seiner Sicht der Dinge zu erklären. Zwar sei seien die Kölner „sicher auch nicht mit Schiedsrichter-Leistungen verwöhnt worden“, aber die Hauptschuld liege laut dem ehemaligen Bundesligakeeper bei der Mannschaft: „20 Punkte sind okay, aber 15 Tore zu wenig. Es wäre viel mehr drin! Deswegen sind wir mit der Situation ein bisschen unzufrieden.“

Der Tabellenkeller ist nicht mehr weit entfernt

Nach einem tollen Saisonstart stand die Mannschaft nach acht Spieltagen auf einem starken fünften Tabellenplatz. Doch nach zuletzt schwächeren Auftritten mit nur einem Sieg aus sieben Partien rutschte der FC ins Niemansland der Tabelle ab und muss nun sogar den Blick nach unten richten.

Über Sebastian Voichtleitner

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