Bundesliga

Stöger: „Sind wohl noch nicht reif für Europa“

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München – Der 1. FC Köln spielt eine solide Saison und steht im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga auf Rang neun. Trainer Peter Stöger lobt die Mannschaft für die gute Entwicklung, die sie genommen hat und nimmt etwas Dampf aus dem „Erwartungs-Kessel“.

Köln begräbt Europa-League-Träume

Köln-Trainer Peter Stöger hat den traditionell so unruhigen Verein zusammen mit Sportdirektor Jörg Schmadtke in ruhige Gewässer geführt. Die Europa-League-Träume wurden durch die 0:1 Niederlage im Derby gegen Borussia Mönchengladbach für diese Saison allerdings begraben. Stöger schätzte die Lage bei Bild realistisch ein: „Vielleicht sind die Rückschläge ein Zeichen, dass wir einfach noch nicht so weit sind. Die Wahrheit ist zumindest, dass wir momentan weniger Punkte geholt haben als nach den Hinspielen. Rein rechnerisch kann man also nicht den Anspruch auf höhere Ziele haben.“

Stöger lobt tolle Entwicklung

Die Mannschaft habe trotzdem eine tolle Entwicklung genommen. In der kommenden englischen Woche gegen Hertha BSC Berlin, den FC Ingolstadt und den FC Schalke 04 entscheidet sich endgültig, in welche Richtung es für die Mannschaft aus der Domstadt geht. Die Spieler würden sich mit dem internationalen Geschäft allerdings nicht befassen, so der Österreicher: „Aber glauben Sie mir: Es ist in der Kabine überhaupt gar kein Thema, ob wir nun eine Chance auf Europa haben oder nicht.“

Stöger baut keine Luftschlösser

Das Team müsse weiterhin langsam wachsen. Der Trainer weiß, dass man nicht jahrelang Platz 15 als Erfolg verkaufen könne. Stöger hütet sich dennoch, Luftschlösser zu bauen: „Auch in den kommenden Jahren wird es die Vereine geben, die bessere Voraussetzungen haben. Wenn die alles richtig machen, können wir noch so gut sein – dann stehen wir dahinter. Wir müssen auch ein Stück weit auf Fehler oder Probleme der anderen hoffen.“ Er lässt sich dennoch ein Hintertürchen offen: „Dann können wir sie mit harter Arbeit, richtigen Entscheidungen und ein wenig Esprit überholen.“

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Über Christopher Michel

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