Stranzl trotz Gegentorflut in Gladbach außen vor

München – Wieder drei Gegentore, die zweitschlechteste Abwehr der Liga – in Mönchengladbach ist die Defensive das große Problem. Trotzdem setzt Trainer André Schubert nicht auf seinen erfahrenen Innenverteidiger Martin Stranzl.

Martin Stranzl hat bei Trainer Andre Schubert einen schweren Stand. (Foto: CRISTINA QUICLER/AFP/Getty Images)
Martin Stranzl hat bei Trainer Andre Schubert einen schweren Stand. (Foto: CRISTINA QUICLER/AFP/Getty Images)

Neue taktische Ausrichtung

„Martin fehlt nach seiner langen Verletzung körperlich noch viel, das weiß er auch selbst. Außerdem muss er sich noch an die Art gewöhnen, wie wir jetzt verteidigen. Wir spielen inzwischen völlig anders – nicht mehr so tiefstehend wie früher, sondern viel höher“, sagte Schubert nach der 1:3-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund.

Schubert setzt auf Talente

Der Coach setzt hinten lieber auf die beiden 19-Jähirgen Nico Elvedi und Andreas Christensen, die gegen Dortmund überfordert waren. Schubert: „Nico und Andreas sind Top-Spieler, die auch schon an Siegen wie gegen Bayern beteiligt waren. Es ist ja auch meine Aufgabe, hier etwas für die Zukunft des Vereins zu entwickeln.“ Der 35-jährige Stranzl selbst scheint sich mit der Situation abgefunden zu haben: „So ist eben Fußball – es geht immer auf und ab“, sagte er.

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