Subotic-Zukunft in Köln offen – wechselt Rode vom BVB zum Effzeh?

München – Die Zukunft von Neven Subotic beim 1. FC Köln ist offen, Sebastian Rode wiederum könnte aus Dortmund nach Köln wechseln.

Neven Subotic (l.) findet nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss, Thrombose) offenbar nicht mehr zurück zu seinem Top-Niveau von 2011 und 2012. Hier zu sehen ist der Verteidiger im Duell mit Guido Burgstaller. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Zuletzt saß Subotic drei Mal in Folge auf der Bank

Neven Subotic wechselte auf Leihbasis im Winter von Borussia Dortmund zum 1. FC Köln. Zunächst spielte der Verteidiger von Beginn an, doch zuletzt war Subotic meist nur noch Innenverteidiger Nummer vier hinter Frederik
Sørensen, Dominique Heintz und Dominic Maroh. Ob Subotic, der in Dortmund einen Vertrag bis 2018 besitzt, in Köln über die Saison hinaus bleibt, ist derzeit fraglich. In Dortmund dürfte Subotic keine Chance auf den 18er-Kader haben, aber auch die Perspektive als Ersatzspieler in Köln dürfte den Meister von 2011 und 2012 nicht zufriedenstellen.

Subotic müsste wohl mindestens auf eine Million Euro verzichten

Zwar müsste Köln nur eine geringe Ablöse für Subotic zahlen, aber die Geißböcke wollen wohl auch das Gehalt von Subotic in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro nicht zahlen wollen. Schließlich wäre Subotic damit ein Top-Verdiener in Köln. Jedenfalls sagte FC-Manager Jörg Schmadtke nun der Sport-Bild: „Bei seinen Einsätzen hat Neven mit guten Leistungen gezeigt, dass es richtig war, unseren Kader im Winter mit ihm zu verstärken.“ Er ergänzte: „Wir werden uns sicherlich darüber austauschen, welche Vorstellungen beide Seiten für die Zukunft haben.“ Ein eher vage Aussage, die zeigt, dass alle Optionen auf den Tisch liegen, Subotic aber nicht zwingend gehalten werden soll. Schmadtke will nämlich auch für eine mögliche Qualifikation für den Europacup den Kader nicht vergrößern. „Dass für mehr Spiele auch mehr Spieler nötig sind, ist für mich ein falscher Schluss“, betonte er.

Macht Rode Lehmann Konkurrenz?

Im Mittelfeld sucht Schmadtke derweil offenbar sehr wohl Verstärkung. Als Option gilt dem Bericht nach Sebastian Rode, der in Dortmund ebenfalls nur Ersatzspieler ist. Er könnte die Dreifachbelastung in der kommenden Saison in der Mittelfeldzentrale gemeinsam mit Kapitän Matthias Lehmann abfedern. Eine mögliche Ablösesumme könnte Köln auch aus einem teuren Verkauf von Stürmer Anthony Modeste finanzieren. An dem Torjäger sollen Marseille, Nizza und West Ham interessiert sein. Ein Verkauf könnte bis zu 40 Millionen Euro in die Kasse spülen.

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