Wird Süle Bayerns neuer Sergio Ramos – und warum Boateng die Ersatzbank droht

München – Der FC Bayern hat am Sonntag die Verpflichtung von Niklas Süle aus Hoffenheim bekanntgegeben. Der 21-Jährige bringt Qualitäten mit, die den Bayern fehlen – und deshalb könnte er von Beginn an für Furore sorgen.

 

Niklas Süle spielt ab der Saison 2017/18 für Bayern München. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

 

Ancelotti schwärmt von Ramos

FC-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti macht auch in seiner Zeit in München keinen Hehl daraus, dass er Sergio Ramos für den besten Verteidiger der Welt hält. Das lässt automatisch die Frage zu, was fehlt seinen aktuellen Verteidigern beim FC Bayern? Dabei ist eine Antwort schnell gefunden: Tor-Gefahr. Ramos erzielt mit seinen wuchtigen Kopfbällen regelmäßig die entscheidenden Tore – 2014 servierten Ramos und Ancelotti mit Real Madrid so auch die Bayern in der Champions League ab. „Es gibt keinen Verteidiger, der die Fähigkeit besitzt, so viele Tore zu erzielen, wie es Ramos tut“, sagte Ancelotti kürzlich der Marca.

Sechs Tore in 90 Partien

Mit Niklas Süle kommt nun ein Spieler, der sich zum Sergio Ramos des FC Bayern entwickeln kann. In Hoffenheim hat er sechs Tore in 90 Bundesliga-Spielen erzielt. Für ein Team, dass einige Zeit auch gegen den Abstieg spielen musste, eine beachtliche Bilanz.

Hummels ist torgefährlicher als Boateng

Blickt man nun auf das FCB-Stammverteidiger-Duo Mats Hummels und Jerome Boateng, dann ist Hummels torgefährlicher (20 Tore in 240 Bundesliga-Spielen), sorgt für mehr Assists und ist weniger verletzungsanfällig. Süle sitzt also Boateng, der in 216 Bundesliga-Spielen nur drei Treffer erzielte, im Nacken. Sollte Baoteng, wie es vor wenigen Wochen Vorstand Karl-Heinz Rummenigge markig ausdrückte, noch nicht „back to earth“ gekommen sein – nach dem Transfer von Süle sollte es endgültig damit geklappt haben.

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