„Na klar ist der Gedanke in meinem Kopf“

München – Adam Szalai wechselte im Winter von Hoffenheim nach Hannover. In den ersten beiden Spielen der Rückrunde stand er in der Startelf. Ein Tor gelang ihm bisher nicht. Damit ist der Stürmer bereits 850 Minuten ohne Torerfolg.

Hungary's forward Adam Szalai looks on prior to the UEFA 2016 European Championship qualifying round Group F football match Hungary vs Romania at the Groupama Arena in Budapest on September 4, 2015. AFP PHOTO / ATTILA KISBENEDEK (Photo credit should read ATTILA KISBENEDEK/AFP/Getty Images)
Auch wenn es zum Verzweifeln ist, Adam Szalai behält die Ruhe und will bald wieder treffen. Foto: ATTILA KISBENEDEK/AFP/Getty Images.

Das hatte sich Adam Szalai sicherlich anders vorgestellt. Von Mainz über Schalke und Hoffenheim nach Hannover. Und mittlerweile 850 Minuten ohne Tor. Eine ganze Menge Holz für einen Stürmer. „Na klar ist der Gedanke in meinem Kopf, endlich mal wieder zu treffen. Es wird Zeit“, sagt der Stürmer gegenüber Bild. „Ich zähle aber nicht die Minuten. Ich darf nicht verkrampfen, sonst denke ich 90 Minuten daran“, behält er die Ruhe. Sei letztes Bundesliagtor erzielte er am 12.12.2014 bei Hoffenheims 3:2 Heimsieg gegen Mainz.

Almeida soll helfen

Ein bisschen Hoffnung hat Szalai auch mit Blick auf seinen neuen Sturmpartner Hugo Almeida: „Von Hugo kann ich mir viel abschauen. Hugo hat diese Scheiß-drauf-Einstellung, die Stürmer brauchen. Scheiß drauf, dass ich ihn vorbeigeschossen habe, dann treffe ich halt zwei Sekunden später“, will sich der 28-Jährige an dem Portugiesen orientieren. Klar ist, dass Hannover dringend Punkte braucht. Die Niedersachsen liegen als Tabellenletzter sieben Punkte hinter Platz 15. Im Heimspiel gegen Szalais Ex-Verein Mainz 05, muss Samstag ein „Dreier“ her.

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