Tah will bei WM 2018 dabei sein

München – Jonathan Tah hält sich derzeit in Hamburg auf – allerdings nicht, um Vertragsgespräche zu führen. Der Innenverteidiger macht sich in den Ferien fit für die neue Spielzeit bei Bayer 04 Leverkusen. Der 20-Jährige erklärt bei Bild: „Im Urlaub trainiere ich fast jeden Tag. Oft auch mit Robert Lewis, dem Ex-Kraft- und Konditionstrainer von Mike Tyson und Evander Holyfield.“

Jonathan Tah will regelmäßig dabei sein, wenn Joachim Löw die Nominierungen bekannt gibt. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Jonathan Tah will regelmäßig dabei sein, wenn Joachim Löw die Nominierungen bekannt gibt. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Großes Ziel WM 2018

Tah erlebte innerhalb eines Jahres einen rasanten Aufstieg: Fortuna Düsseldorf – Bundesliga und Champions League mit Bayer als Stammspieler – und dann auch noch EM-Luft im Kader von Joachim Löw schnuppern. Dabei war der Abwehrmann schon in Miami gelandet und befand sich schon im Hotel, als der Anruf vom zweiten Co-Trainer Marcus Sorg nach dem Ausfall von Antonio Rüdiger kam: „Ich war bereit, auch durch mein eigenes Training. Mit Blick auf die WM 2018 möchte ich natürlich wieder dabei sein – und dann auch spielen. Dafür tue ich alles.“

Tah schaut nach Hamburg…

Tah hat allerdings nicht nur den Blick auf sich und die Zukunft bei Bayer gerichtet, sondern schaut auch genau hin, wie sich sein Heimatverein, der HSV, entwickelt. Der Verteidiger hatte bei den Hanseaten eine schwierige Zeit zu durchstehen und konnte sich nicht durchsetzen. Im vergangenen Jahr verließ er dann das heimische Nest für sechs Millionen Euro in Richtung Leverkusen – an der Elbe ärgert sich das Umfeld auch heute noch über diese Entscheidung.

… und hat noch guten Kontakt zu Johan Djourou

Tah selbst sah die unruhigen Zeiten als lehrreich an: „Wenn es immer nur gut läuft, lernt man nicht, auch mit Misserfolgen oder Enttäuschungen umzugehen. Ich habe noch guten Kontakt zu Johan Djourou. Ich als Hamburger hoffe, dass es diese Saison noch besser läuft.“

Tah: HSV klettert weiter hoch – aber nicht vor Bayer

Mit den millionenschweren Neuzugängen Alen Halilovic oder Filip Kostic wurde der Kader weiter verstärkt. Der Nationalspieler sieht seinen Ex-Verein auf einem guten Weg und kann sich vorstellen, dass ein großer Schritt nach vorne gelingt. Allerdings nicht zu weit: „Natürlich nicht vor uns – das ist klar…“

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