Tönnies will Frieden stiften

München-Nach dem entbrannten Streit zwischen Horst Heldt und Sport-Bild-Kolumnist Lothar Matthäus stärkte S04-Klub-Boss Clemens Tönnies seinem Noch-Manager in der Bild-Zeitung den Rücken. Für die Reaktion von Heldt zeigte er durchaus Verständnis.

Schalke's supervisory board chairman Clemens Toennies looks on prior to their friendly football match Schalke 04 vs AC Milan in Gelsenkirchen, western Germany, on July 23, 2012.  AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ        (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/GettyImages)
Clemens Tönnies versucht die Streithähne Heldt und Matthäus zu mäßigen. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/GettyImages

Tönnies: Heldt hat keine Macht eingebüßt

„Lothar ist sicherlich in seiner Kolumne über das Ziel hinausgeschossen“, kritisierte Schalkes Aufsichstrasvorsitzender Clemens Tönnies den Rekord-Nationalspieler. In seiner Kolumne hatte Matthäus behaputet, dass Horst Heldt auf Schalke keine Handlungsmacht mehr habe, was mögliche Spielerverpflichtungen und Vertragsverlängerungen angehe. Dem widersprach Tönnies nun vehement: „Das ist Quatsch!“

Thema abhaken

Nach Veröffentlichtung der Kolumne hatte Heldt scharf in Richtung Matthäus geschossen. „Ich bezweifle, dass Matthäus eine Vereinsbilanz fehlerfrei lesen kann“, sagte er der WAZ. Tönnies mahnte Heldt zwar zu mehr Zurückhaltung, zeigte aber auch Verständnis: „Horst hat auch etwas überreagiert, aber aus seiner Perspektive Recht.“ Dem Klub-Boss zufolge soll Heldt nichts an Autorität und Entscheidungsgewalt eingebüßt haben. Tönnies möchte das Thema nun schnellstens beenden: „Damit ist alles gesagt. Wir sollten uns nun voll auf die Rückrunde konzentrieren.“

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