Trapp: „Ein seltsames Gefühl“

München – Kevin Trapp hat sich nach den Terroranschlägen Mitte November in seiner Wahlheimat Paris öffentlich zu den Geschehnissen geäußert. „Als ich nach Paris zurückkam, hatte ich ein seltsames Gefühl. Ich habe ständig an diese Ereignisse gedacht. Wird das wieder passieren?“, wird der Torwart von der Bild-Zeitung mit Bezug auf die Tageszeitung Le Parisien zitiert.

114 Bundesligaspiele bestritt Kevin Trapp für Kaiserslautern und Frankfurt. Im Sommer wechselte er nach Paris. Foto FRANCK FIFE/AFP/Getty Images
114 Bundesligaspiele bestritt Kevin Trapp für Kaiserslautern und Frankfurt. Im Sommer wechselte er nach Paris. Foto: FRANCK FIFE /AFP /Getty Images

„Habe Fernseher ausgeschaltet“

Der 26-Jährige war am 13. November mit der deutschen Nationalmannschaft beim Testspiel gegen Frankreich vor Ort, als es zu den tragischen Ereignissen kam. Zum normalen Alltag zurückzukehren, war für Trapp offenbar zunächst kaum möglich. „Ich hatte einen normalen Tagesablauf, ich habe trainiert, aber als ich zu Hause war, redeten sie auf allen Sendern nur über die Attentate. Ich habe den Fernseher ausgeschaltet, um nicht verrückt zu werden. Ich konnte nicht mehr hinschauen, das hat mein ganzes Denken beherrscht“, sagte Trapp.

Paris ist „eine großartige Stadt“

Der ehemalige Frankfurter wechselte in diesem Sommer für knapp zehn Millionen Euro an die Seine zu Paris St. Germain, ein Wechsel, den er laut Bild-Zeitung auch nach den Anschlägen nicht bereue. „Es ist eine großartige Stadt! Leider haben wir nicht die Zeit, die Stadt wirklich zu genießen, weil wir alle drei, vier Tage spielen. Aber hier reden die Leute mit einem auf eine wirklich sympathische Art und Weise. Alles ganz normal.“

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