Tschauner lobt Kader-Qualität und hebt das Kollektiv hervor

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München – Hannover 96 ist – zumindest nach außen hin – überraschend stark in die Saison gestartet. Sieben Zähler nach drei Partien sind eine gute Bilanz für den Aufsteiger aus Niedersachsen. Ein Garant dafür: Torhüter Philipp Tschauner. Dabei schien es vor der Saison noch nicht sicher, ob er das Duell gegen Neuzugang Michael Esser gewinnen würde.

Zweitbeste Quote hinter Bürki

Tschauner hat seinen Stammplatz mit guten Leistungen manifestiert. Der Kapitän hielt 91,7 Prozent der Bälle und hat damit ligaweit die zweitbeste Quote hinter Borussia Dortmunds Schlussmann Roman Bürki. Doch nicht nur hinten überzeugen die Hannoveraner, sondern auch vorne – und zwar mit Effizienz. Aus wenigen Möglichkeiten holen sie das Maximum heraus. Drei Treffer brachten sieben Zähler ein.

Joker funktionieren sofort

„Die Jungs, die reinkommen, funktionieren sofort“, lobte Tschauner im kicker. So wurde Neuzugang Jonathas am zweiten Spieltag gegen den FC Schalke 04 eingewechselt und erzielte den Siegtreffer. Vergangenen Samstag kam der kurz zuvor aus Düsseldorf verpflichtete Ilhas Bebou als Joker ins Spiel und bereitete den Ausgleichstreffer von Martin Harnik gegen den VfL Wolfsburg vor.

Kollektiv als Stärke

„Jeder ist für jeden da“, hob der Schlussmann das Kollektiv hervor und erhofft sich hiervon eine Fortsetzung: „Das ist für uns das Entscheidende in dieser Saison.“ Über die Gemeinschaft zum Ziel Klassenerhalt – oder doch mehr? Der Start in die neue Spielzeit macht Hannover Mut.

Über Christopher Michel

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