Bundesliga

„Dann kommt plötzlich die Leistung nicht!“

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München – Erst München, jetzt Hoffenheim. Nachdem Pep Guardiola beim FC Bayern die Fitnessfrage gestellt hat, trifft sie nun auch Hoffenheim. Manager Alexander Rosen bemängelt die Fitness seines Teams.

Seit Januar existiert Leistungsdiagnostiker

Der Schweinehund geht um in der Bundesliga. In München und Hoffenheim sind anscheinend die Spieler nicht fit genug. TSG-Manager Rosen sieht sein Team als Vorletzter der Tabelle in der Pflicht: „Wir haben sechs Spiele in den letzten fünf Minuten verloren. Das hat natürlich etwas mit Konzentration und in Teilen auch mit Kondition zu tun, beides bedingt sich gegenseitig“, erklärt Rosen im Interview mit der Bild. Doch seit Januar weht im Kraichgau ein anderer Wind. „Wir haben einen Leistungsdiagnostiker von der Uni Karlsruhe zu uns geholt. Er wertet die Ausdauerleistung, Kraftwerte und Schnelligkeit aus. Dazu werden die Leistungsdaten der Spieler in Echtzeit direkt abgerufen“, so Rosen weiter. Bei der TSG scheint man die Probleme erkannt zu haben. „Wir haben gemerkt, dass wir da noch akribischer arbeiten müssen, um körperliche Probleme auszuschließen“, ergänzt der Manager der TSG. Doch es scheint nicht nur an der Fitness zu mangeln.

Neuzugänge hinken den Erwartungen hinterher

Besonders bei den Neuzugängen, aber auch bei einigen erfahrenen Kräften hat Manager Alexander Rosen ein Missverhältnis ausgemacht: „Es gibt eine erhebliche Lücke zwischen dem, was die Spieler in der Vergangenheit gezeigt haben und dem, was sie in der Vorrunde in der Lage waren, auf den Platz zu bringen.“ Für den 36-Jährigen ein unerklärliches Phänomen: „Wir haben vor Saison-Beginn viel Applaus für die Zusammenstellung des Kaders bekommen. Doch dann kommt plötzlich die Leistung nicht“, so Rosen im Interview mit der Bild. Wenn das gleich bei mehreren Spielern passiere, habe man ein Problem, so der Manager, der jedoch auch weiß, dass es „keine Truppe der Unbekannten und Namenlosen“ ist, sondern im Großen und Ganzen Spieler sind, „die in der Bundesliga und ihren Nationalmannschaften bereits Spuren hinterlassen haben“. Am liebsten wäre es ihm, wenn schon am Sonntag im Heimpiel gegen Darmstadt eine Trendwende zu erkennen wäre.

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Über Daniel Michel

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