Bundesliga

Tuchel lobt Sahin

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München – Im Juni verlor Borussia Dortmund das Pokalfinale in Berlin mit 1:3 gegen Wolfsburg. Am Samstag kehren die Dortmunder mit stolz geschwellter Brust zurück.

Der Tabellenzweite kann voller Selbstvertrauen in die Partie beim Überraschungsdritten Hertha BSC gehen. „Für uns ist es extrem wichtig, jetzt im Februar da zu sein und auf unserem Weg beharrlichst weiterzugehen“, sagte Thomas Tuchel im Rahmen der abschließenden Pressekonferenz am Freitag.

Allerdings erwartet der BVB-Coach einen heißen Tanz im altehrwürdigen Olympiastadion. „Es wird ein schwieriges Spiel. Das Olympiastadion ist ausverkauft, das wird eine besondere Atmosphäre. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dardai nicht mit einer Fünferkette verteidigt wie im Hinspiel. Sie haben Vertrauen gewonnen. Aber wir trauen uns zu, auch dort zu gewinnen“, verkündete Tuchel, der wieder auf die Leistungsträger Marco Reus und Ilkay Gündogan zurückgreifen kann. „Es ist extrem wichtig, dass die beiden wieder dabei sind. Es ist aber auch extrem wichtig, alles dafür zu tun, dass wir gesund bleiben. Der Februar wird extrem intensiv“, stellte er fest.

Auch deshalb erwartet Tuchel sehnsüchtig die Rückkehr von Nuri Sahin, der unter dem neuen Trainer verletzungsbedingt noch keine Minute spielen konnte. „Nuri wird für uns noch herausragend spielen, da bin ich mir sicher. Er wird für uns herausragend wichtig werden“, verkündete der ehemalige Mainzer. Ob Adrian Ramos gegen seinen Ex-Klub von Beginn an auflaufen darf, erscheint fraglich. „Wir hatten das Vertrauen, dass er auch auf dem Flügel spielen kann, aber ich muss zugeben, dass er gegen Ingolstadt etwas unglücklich gespielt hat. Gedankenspiele, wer beim Ex-Verein spielt, sind in der allerletzten Schublade bei mir. Darauf können wir nicht immer Rücksicht nehmen“, so Tuchel, der insgesamt mit der Entwicklung des Kolumbianers aber zufrieden ist.

Die Probleme des Tabellenführers aus München interessieren Tuchel nur wenig. „Natürlich nehmen wir es wahr. Es verändert die Situation für uns aber leider nicht so, wie man sich das denkt. Angelique Kerber hat mit Sicherheit erst an Serena Williams gedacht, als sie den Matchball im Halbfinale verwandelt hat. Das ist der einzige Weg: Schritt für Schritt gehen. Die Situation ist für die Bayern und für uns so wie sie ist“, fügte der 42-Jährige an. Lobende Worte findet er für Hertha-Coach Pal Dardai. „Die Entwicklung bei der Hertha ist beeindruckend – und dafür steht er“, so Tuchel.

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