Bundesliga

Tuchel missfällt Castros Einstellung

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München – Gegen Bayer Leverkusen stand Gonzalo Castro zum zweiten Mal in Folge nicht im Kader des BVB. Trainer Thomas Tuchel verzichtete wegen schwacher Trainingsleistungen auf den Mittelfeldspieler. 

Zu Beginn der Saison mit Problemen

Der Start in die neue Spielzeit verlief für BVB-Neuzugang Gonzalo Castro mäßig. Der 28-Jährige musste sich an den Spielstil bei seinem neuen Klub gewöhnen und kam nur langsam in Tritt. Doch der Ex-Leverkusener veränderte sein Spiel und seine Einstellung, kämpfte sich ans Team heran und wurde von Thomas Tuchel mit Einsätzen belohnt. Zum Ende der Hinrunde zählte Castro zum Stammpersonal beim Zweiten der Bundesliga.

Schwache Trainingsleistungen

Doch nun der Rückfall: Tuchel nominierte Castro noch nicht einmal für das Spiel gegen seinen Ex-Klub. Auch gegen den FC Porto in der Europa League ließ er ihn außen vor. Dem Trainer soll es gewaltig stinken, dass Castro in den letzten Einheiten viel zu lasch trainiert hat. Auch beim 1:0 gegen Hannover soll Tuchel wegen Castros mangelnder Einstellung sauer gewesen sein, berichtet die Bild.

(K)ein Mann für Jogi Löw

Noch vor wenigen Tagen war die Gemütslage von Gonzalo Castro anders, er träumte sogar von der EM-Teilnahme: „Ich habe das Thema noch nicht abgehakt. Wenn Herr Löw anruft, bin ich sofort dabei“, so der Offensivspieler zur Bild. Doch am Sonntag bekam Jogi Löw keinen Castro zu sehen, statt dessen eine Moritz Leitner, der vor wenigen Wochen vor der gleichen Situation stand, wie Castro jetzt. Doch dank der vielen BVB-Spiele ist ein breiter Kader gefragt. Am Donnerstag treffen die Dortmunder im Rückspiel auf den FC Porto, dann werden wieder alle Kräfte und keine lasche Einstellung gefragt sein.

Über Norman Lauer

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