Junioren

Hrubesch muss vorläufigen Olympia-Kader festlegen

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München – Die olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro könnten für die deutsche Nationalmannschaft zum Problem werden. Bis zum 25. Januar muss nämlich U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch seinen vorläufigen Olympia-Kader festgelegt haben.

Häufigere Dopingkontrollen

Wie die Sport-Bild berichtet, seien die Anti-Doping-Regularien des Deutschen Olympischen Sportbundes Grund für eine frühzeitige Entscheidung. Demnach sollen alle in Frage kommenden Spieler für die Sommerspiele in Brasilien ab diesem Zeitpunkt einen Pool angehören. Die Akteure müssen dabei  ihre ständigen Aufenthaltsorte angeben und an diesen um jeweils zwischen sechs und 23 Uhr auffindbar zu sein, um sich einer Dopingkontrolle unterziehen zu können. Bleibt ein Spieler dreimal einer Kontrolle fern oder ist nicht am angegebenen Ort, darf er nicht an den olympischen Spielen teilnehmen.

Keine Freistellungspflicht für Vereine

Um Planungssicherheit zu besitzen, werde Horst Hrubesch deswegen eine übergroße Kaderliste aufstellen, da die Klubs erstens nicht einer Freistellungspflicht für das Turnier unterstehen und zweitens durch die Europameisterschaft in Frankfreich auch viele Spieler für die A-Nationalmannschaft in Frage kommen – ein Spieler darf nicht zwei Turniere im Sommer spielen.

Viele Einschränkungen durch Kriterien-Katalog

Weitere Einschränkungen beeinträchtigen die Arbeit Hrubeschs zudem ungemein: Demnach wurde ein Kriterien-Katalog erstellt, der die Kader-Nominierung deutlich einschränkt. Dabei solle kein Spieler nominiert werden, der im Sommer auch an einer Qualfikation für einen europäischen Klubwettbewerb teilnimmt. Auch Zweitligaspieler sollen ausgeschlossen werden, da sich der Saisonstart mit den olympischen Spielen überschneidet. Auch transferierte Spieler könnten bei ihren Vereinen bleiben, da die Vorbereitung im Vordergrund stehen soll.

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Über Sebastian Voichtleitner

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