Bundesliga

Ujah und Pizarro – Werders Trümpfe im Abstiegskampf

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München – Auch Werder hat die Winterpause für ein Trainingslager genutzt und dabei viel Wert auf taktische Dinge gelegt. Trainer Viktor Skripnik favorisiert die Mittelfeld-Raute mit zwei Stürmern. Claudio Pizarro und Anthony Ujah, mit sieben Treffern Werders gefährlichstem Stürmer, sollen für Torgefahr sorgen.

Pizarro hilft Ujah

Der Nigerianer Ujah blickt voller Ehrfurcht auf seinen Nebenmann: „Claudio redet viel mit mir. Ich kann von ihm lernen und von seiner Erfahrung profitieren. Er kann mich besser machen. Claudio ist kein Spieler, der Angst hat, sondern der die Bälle fordert und mit seiner Ballsicherheit behauptet“, so Ujah im Interview mit dem kicker. Und weiter: „Er hat die Pause genutzt und konnte jetzt die komplette Vorbereitung mitmachen. Er ist nun in einem noch besseren körperlichen Zustand und kann über die volle Distanz gehen.“ Besonders nach den Ausfällen von Zlatko Junuzovic und Philipp Bargfrede kommt den beiden Offensivkräften eine besondere Bedeutung zu.

Eklatante Heimschwäche bei Werder

Besonders vor heimischem Publikum scheint Werder in der Ergebniskrise zu stecken. Auch hier habe man im Trainingslager aktiv gearbeitet, so Ujah. „Wir müssen insgesamt ruhiger spielen, mehr Geduld haben und mehr Ballbesitz bekommen. Wir arbeiten hier daran sehr intensiv, schauen daher viele Videos“, so der Nigerianer. Neben der Mittelfeld-Raute scheint es noch eine Neuerung bei den Hanseaten zu geben, Stürmer Ujah wünscht sich mehr hohe Bälle im Spiel: „Flanken sind immer gefährlich für den Gegner, doch wichtiger ist für mich, dass wir Ballbesitz haben.“ Doch dafür muss auch das passende Personal auf dem Rasen stehen. Über Testspieler Jordan Morris könne er noch wenig sagen. Doch seine Schnelligkeit könnte ein weiterer Trumpf für Werder im Abstiegskampf sein.

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Über Daniel Michel

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