2. Bundesliga

Union siegt deutlich – Paderborn mit Remis

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München – Union Berlin hat am 25. Spieltag der Zweiten Liga einen deutlichen 4:0-Sieg über den FSV Frankfurt gefeiert. Der SC Paderborn mit dem neuen Trainer Rene Müller kam gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth nicht über ein 1:1 hinaus.

Kreilach bringt Union in Führung

Unions Trainer Andre Hofschneider, der bis zum Saisonende für den an einem Burnout erkrankten Sascha Lewandowski das Team führt, musste sich zum Start des Spiels noch in Geduld üben. Standards, Zweikämpfe und Fouls prägten das Spiel. So war es auch über einen Freistoß, dass Union zur Führung kam. Kroos flankte von links auf Kreilach in den Strafraum, der Berliner stieg am höchsten und köpfte zum 1:0 ein (24.)

Elfmeter führt zum 2:0

Fünf Minuten später foulte Konrad Unions Quiring im Strafraum. Bobby Wood verwandelte den Elfmeter sicher (29.). Und nochmals fünf Minuten später war erneut Wood zur Stelle. FSV-Keeper Weis ließ einen Schuss von Kessel nach vorne prallen, Wood staubte zum 3:0 ab (34.). Es war das 12. Saison-Tor für den US-Amerikaner.

Kurze Gegenwehr des FSV

Frankfurt kam nochmals motiviert aus der Pause, doch Schahin (51.), Gerezgiher (53.) und Perdedaj (55.) vergaben innerhalb von vier Minuten die Möglichkeit, auf 1:3 zu verkürzen. Danach verflachte die Partie, den Schlusspunkt setzte Christopher Trimmel, der in der Nachspielzeit (90.+2) per Kopf den 4:0-Endstand herstellte. Der FSV hat mit 28 Punkten noch vier Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz 16, Union Berlin rangiert im gesicherten Tabellen-Mittelfeld (Rang 8 mit 33 Punkten).

Paderborn lässt zahlreiche Chancen aus

Der SC Paderborn kam im Spiel eins nach Stefan Effenberg nicht über ein 1:1 gegen Greuther Fürth hinaus und bleibt auf einem Abstiegsplatz stecken.Das Team von Trainer Rene Müller begann mit viel Zug zum Tor, doch Stoppelkamp (3.), Hartherz (7., 10.), Wydra (8.) und Koc (18.) vergaben ihre Möglichkeiten. Besser machte es Nicklas Helenius, der eine Flanke von Koc von rechts per Kopf aus fünf Metern zum 1:0 verwertete (19.). Paderborn verpasste es im Anschluss, seine Überlegenheit in Tore umzumünzen.

„Joker“-Tor macht Paderborns Dreier zunichte

Ähnliches Bild in der 2. Halbzeit, als auch Wydra (50.) und Koc (82.) ihre Chancen vergaben. Der eingewechselte Ante Vukusic nutzte die Verwirrung im Paderborner Strafraum nach einer Flanke von Zulj und schob aus einem Meter zum Ausgleich ein (83.). Paderborn fehlen nun vier Punkte auf den Relegationsplatz 16 und Fortuna Düsseldorf. Fürth ist Neunter mit 33 Punkten.

Über Daniel Michel

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