Bundesliga

Vargas: Frotzeleien mit Vidal

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München – Im Sommer wechselte Eduardo Vargas nach Hoffenheim. Lediglich ein Tor konnte in der Hinserie erzielen – zu wenig für den Stürmer. Für die Rückrunde gelobt er Besserung und glaubt fest an einen Ligaverbleib für die TSG.

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„Ich bin fest davon überzeugt, dass ich der Mannschaft in der Rückrunde mehr helfen kann“, sagte Eduardo Vargas dem kicker. Nach einer enttäuschenden Hinrunde will der Chilene mit Hoffenheim aus dem Tabellenkeller kommen. Für die Rückserie hat sich der Stürmer daher viel vorgenommen. Der 26-Jährige gibt sich nach seinen ersten sechs Monaten in der Bundesliga aber auch selbstkritisch. Nach seinem einzigen Treffer sei er wohl zu früh zufrieden gewesen. „Vielleicht habe ich gedacht, das läuft von alleine so weiter. Deswegen gab es einen Knick in meiner Leistungskurve. Ein Fehler, der mir nicht noch mal passieren darf“, sagte Vargas.

„Wollen uns da rauskämpfen“

Bei seinem Wechsel hat sich der Chilene nicht vorstellen können, mit der TSG gegen den Abstieg zu spielen. „Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Mein erster Eindruck vom Kader war auch sehr gut“, so Vargas. Dass man jetzt gegen den Abstieg kämpfe, sei für alle schwierig. „Aber das nehmen wir jetzt an. Wir wollen uns da unten rauskämpfen“, gab sich Vargas angriffslustig. Mit der Verpflichtung von Andrej Kramaric hat Vargas einen neuen Konkurrenten im Kampf um einen Stammplatz erhalten. Für ihn ist es aber kein Problem: „Wenn er der Mannschaft helfen kann, ist er herzlich willkommen. Wer dann wo spielt, muss der Trainer entscheiden.“

Sperre in der Nationalelf

In der Nationalmannschaft lief es für Vargas lange deutlich besser. Aktuell wurde er aber für eine Mittelfingergeste beim Spiel in Uruguay für zwei Spiele gesperrt. „Es tut mir sehr leid, was ich getan habe. Das darf wirklich nicht wieder vorkommen, aber daraus habe ich gelernt“, sagte Vargas reumütig. Die WM-Qualifikation hat er mit Chile aber weiter fest im Blick. „Wir haben eine sehr gute Mannschaft. Deswegen haben wir die Copa America auch gewonnen. Ich bin sicher, dass wir die WM-Qualifikation schaffen, auch wenn es im Moment nicht so gut aussieht“, erklärte Vargas.

Frotzeleien von Vidal

Von seinem Nationalmannschaftskollegen Arturo Vidal muss sich Vargas wegen der sportlichen Situation in Hoffenheim auch schon mal einen Spruch anhören. „Der ärgert mich damit ganz gerne“, berichtete Vargas. Das kann der Stürmer am Sonntag mit Toren beim Gastspiel der TSG in München kontern.

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Über Carsten Ruge

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