Bundesliga

Veh lobt Eintracht-Fans

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München – Armin Veh kritisierte zuletzt die Anhänger von Eintracht Frankfurt scharf. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Schalke schlägt der Trainer der Hessen jedoch versöhnliche Töne an.

Veh: „Trainer und Spieler gehen irgendwann, Fans bleiben“

Bei der abschließenden Pressekonferenz äußerte er sich noch einmal zu seinen Worten („Dann sollen sie halt zu Hause bleiben“) nach dem 0:0 gegen Hamburg. „Ich sage seit Jahren, dass wir wirklich geile Fans haben. Und das werde ich auch noch in zehn Jahren sagen“, betonte er. „Aber ich habe auch Emotionen. Ich bin dann nicht dreimal chemisch gereinigt und überlege mir jeden Satz, sondern sage dann auch mal etwas“, gestand Veh laut der Hessenschau. Um die Bedeutung der Anhänger zu verdeutlichen, legte er nach: „Trainer und Spieler gehen irgendwann, Fans bleiben.“

Eintracht müsse lockerer werden

Wie seine Mannschaft die Krise meistern soll, erläuterte der frührere Stuttgarter Meistertrainer wie folgt: „Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir eine gewisse Lockerheit haben. Denn wenn wir die nicht haben, verkrampfen wir zu sehr.“ Über den Gegner aus Schalke, der zuletzt nach dem blamablen 0:3 gegen Donezk ebenfalls herbe Kritik einstecken musste, wollte sich Veh nicht groß äußern. „Es ist wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren“, so Veh, der wieder auf Szabolsc Huszti und Marc Stendera bauen kann. Noch fraglich sei der Einsatz von Yanni Regäsel. Haris Seferovic habe gut trainiert und könnte eine Chance von Beginn bekommen.

Veh kein „eiskalter Engel“

Über die Meldung in der Sport-Bild, Vehs Abschied im Sommer stünde bereits fest, zeigte sich der Trainer wenig erfreut. „Ich bin ja kein eiskalter Engel. Natürlich lässt man etwas an sich heran, allerdings geht man damit anders um als noch vor 15 Jahren“, kommentierte er.

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