Bundesliga

Vestergaard: „Wir können unsere Konter noch besser ausspielen“

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München – Jannik Vestergaard ist einer der Gewinner der Saison beim SV Werder Bremen. Der neue Abwehrchef der Bremer über das Spiel gegen Leverkusen, Verbesserungsbedarf beim eigenen Team und das kommende Spiel gegen Ex-Arbeitgeber Hoffenheim.

„Ich war praktisch ein Extra-Verteidiger“

Er kam aus Hoffenheim an die Weser und hat sich in der Stammelf von Trainer Viktor Skripnik etabliert. Jannik Vestergaard ist eine der Säulen im Spiel der Bremer und das nicht nur durch seine Körpergröße. Über den DFB-Pokalerfolg in Leverkusen ist der Däne sehr glücklich: „Wir haben eine sehr souveräne Partie geliefert. Wir wollten kompakt stehen und die Räume sehr eng machen. Dies uns geglückt“, so Vestergaard zum Kicker. Und auch über seine neue Position in der Partie als Abräumer vor der Abwehr kann der Hüne etwas abgewinnen: „Ich war praktisch ein Extra-Verteidiger. So wollen wir die Mitte dicht halten. Es ist gut gelungen. Nur einmal waren wir zu offen, da hat die Abstimmung vor dem Gegentor nicht gestimmt, als wir in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren haben.“

Konter müssen besser gespielt werden

Allerdings sieht der 23-Jährige auch noch Verbesserungsbedarf, vor allem im Spiel nach vorne: „Wir können unsere Konter noch besser ausspielen“, sagte Vestergaard dem Kicker. Ob er auf der Position bleibe, wisse er nicht, aber er ist sich sicher, dass es gegen Hoffenheim ein anderes Spiel geben wird. Am Wochenende spielt der 1,98 Meter Schlaks gegen seinen alten Verein, zu dem er eher wenig Kontakt hat: „In Hoffenheim ist viel gewechselt worden, seitdem ich weg bin. Viele alte Kumpel von mir sind nicht mehr da. Ich kenne nur noch wenige, niemandem von dem neuen Trainerteam.“

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