Bundesliga

Zorniger-Verpflichtung „ein Fehler“

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München – Stuttgarts Präsident Bernd Wahler räumt in einem ausführlichen Interview mit dem SWR ein, dass die Klubführung bei der Verpflichtung von Trainer Alexander Zorniger im Sommer einen Fehler gemacht hat. „Im Nachhinein muss man das leider so sagen“, betonte Wahler, der erklärte: „Wir wollten einen Neuanfang.“

Guter Start

Die Zusammenarbeit mit Zorniger habe auch gut begonnen, so Wahler. Der Trainer habe etwa eine engere Zusammenarbeit von Profi-Mannschaft und Jugend-Teams vorangetrieben. Ein Prozess, den der Klub nun fortführen wolle.

Wahler hält zu Dutt

Doch nach Tabellen-Platz 16 am 13. Spieltag zog der VfB die Reißleine beim als stur geltenden Trainer. „Wir haben am Ende eingefordert, dass wir Anpassungen brauchen. Nachdem er nicht wollte oder nicht konnte, haben wir uns getrennt“, berichtete Wahler. Sportdirektor Robin Dutt habe zwar keine glückliche Entscheidung mit der Verpflichtung von Alexander Zorniger getroffen, Dutt sei aber beim VfB noch nicht gescheitert, führte Wahler aus.

Chance für Kramny

Bei der Verpflichtung eines neuen Trainers komme es nun auf seine „Erfolgswahrscheinlichkeit“ an. Die Chance für Interims-Trainer Jürgen Kramny sei „absolut vorhanden“, auch längerfristig als Chefcoach beim VfB zu arbeiten. Ein Teil-Erfolg von Kramny sei, dass er bereits eine bessere Balance zwischen Abwehr und Angriff hergestellt habe.

Als weitere Trainer-Kandidaten in Stuttgart gelten Felix Magath und Alois Schwartz, Coach von Zweitligist SV Sandhausen. Wahler wollte sich zu den Planspielen jedoch nicht äußern.

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