Bundesliga

VfB: Fünfter Streich in Folge gegen Hertha BSC

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München – Der VfB Stuttgart ist in der Bundesliga derzeit nicht aufzuhalten. Mit dem 2:0 (0:0) gegen Hertha BSC fuhren die Schwaben den fünften Sieg in Folge ein.

Zerfahrene Anfangsminuten

Die erste Halbzeit der Partie in der erneut nicht ausverkauften Mercedes-Benz-Arena begann zerfahren. Der VfB Stuttgart wirkte optisch feldüberlegen und hatte gleich durch Filip Kostic eine Großchance zur frühen Führung, der aus sechs Metern mit Standproblemen verfehlte. Die Hertha bemühte sich zu Beginn aus einer kompakten Defensive heraus Offensivszenen zu kreieren, blieb aber vorerst erfolglos. Durch die starke Defensivleistung blieb es den Stuttgartern verwehrt, weitere gefährliche Angriffe umzusetzen.

Knifflige Szene für Schiedsrichter Dingert

Nach 18 Spielminuten wurde es vor dem Gäste-Strafraum dann zum ersten Mal strittig: Fabian Lustenberger verlor im robusten Zweikampf mit VfB-Kapitän Christian Gegner den Ball, der frei auf das gegnerische Gehäuse zu stürmte. Schiedsrichter Christian Dingert entschied aber auf Foul des Mittelfeldspielers und somit auf Freistoß für Berlin.

Tyton-Glanztat gegen Ibisevic

Nach ungefähr einer halben Stunde kam Hertha BSC besser in die Partie und konnte auch im Angriff überzeugen. Nach einem schwach getretenen Freistoß kurz vor dem Sechszehner von Marvin Plattenhardt (36.), kamen die Hauptstädter zur besten Chance des ersten Spielabschnitts: Tolgay Cigerci fand nach einem tollen Solo mit einem Querpass Stürmer Vedad Ibisevic, dessen Abschluss von Vfb-Schlussmann Tyton glänzend mit dem Fuß pariertet und sein Team vor dem Rückstand bewahrte. Torlos gingen die Mannschaften in die Kabine.

Führung durch Serey Die

Die zweite Hälfte sollte für den VfB eine Erfolgreiche werden: Nachdem Werner unmittelbar nach Wiederanpfiff eine Hereingabe von Insua verpasste (46.), prüfte Maxim Hertha-Keeper Jarstein mit einem strammen Schuss. Den Abpraller schob Serey Die mit dem Außenrist aus 14 Metern ins rechte untere Eck zur Führung für die Gastgeber.

Kostic zur Entscheidung 

Die Schwaben präsentierten sich in der Folge mental wie physisch stark auf dem Rasen und ließen die Berliner kaum noch in Richtung des eigenen Sechszehners kommen. Nachdem Darida kurz vor dem Ende den Ball vor dem eigenen Strafraum vertändelte, passte Rupp den Ball quer in den Strafraum, wo der eingewechselte Kravets verpasste, Kostic das Leder aber daraufhin satt im Kasten versenkte (84.). Der Kroate sowie Harnik hätten das Ergebnis in der Nachspielzeit noch in die Höhe treiben können.

Spielerwechsel:

Stuttgart:

72. Kravets für Ti. Werner
79. Harnik für Maxim
86. Klein für Serey Die

Hertha:

60. Schieber für Lustenberger
72. van den Bergh für Cigerci


Zuschauer: 45465


Gelbe Karten: Insua, Maxim, Großkreutz (VfB), Skjelbred, Brooks, Haraguchi (Hertha)


Schiedsrichter: Christian Dingert

Über Felix Christmann

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