VfB-Nachwuchsquartett im Check

München – Vor der Saison beförderte der VfB Stuttgart vier Nachwuchstalente in den Profi-Kader. Den kompletten Durchbruch hat noch keiner aus dem Quartett geschafft.

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Arianit Ferati stand beim Pokalsieg in Jena zum ersten Mal in der Startelf des VfB-Profiteams. Foto: THOMAS KIENZLE / AFP / Getty Images

Feratis Entwicklung geht voran

Am nächsten dran ist laut kicker Arianit Ferati. Der 18-Jährige wurde bereits dreimal eingewechselt und durfte im Pokalspiel in Jena sogar von Beginn an ran. „Seine Entwicklung geht schneller voran, als wir gedacht hatten“, sagte VfB-Sportvorstand Robin Dutt kurz nach Saisonbeginn dem kicker. Der flexibel einsetzbare Offensivmann schaffte danach aber nicht immer den Sprung in den Kader und sammelte fleißig Spielpraxis in der U23, die in der 3. Liga spielt.

Ristl und Wanitzek bislang nur Joker

Martl Ristl kam dreimal als Joker zum Einsatz. Der 19-Jährige hat jedoch mit großer Konkurrenz auf seiner Position im defensiven Mittelfeld zu kämpfen. Ihm stehen erfahrene Akteure Christian Gentner oder Serey Dié im Weg. Marvin Wanitzek (22) verpasste wegen einer Verletzung (Knochenödem) die Vorbereitung. Auch deshalb kam der zentrale Offensivakteur bisher erst zu einem Bundesliga-Kurzeinsatz. Beim 1:4 in Dortmund durfte er vier Minuten Profi-Luft schnuppern.

Kiesewetter ohne Einsatz

Dies war dem Vierten im Bunde bislang nicht vergönnt. Trotz der großen Verletzungsmisere im Angriff durfte Stürmer Jerome Kiesewetter sein Potenzial in der Bundesliga noch nicht zeigen. Dabei war Kiesewetter in der Vorbereitung  durchaus treffsicher. Der 22-Jährige dürfte sich im Sommer wohl eine neue Herausforderung suchen.

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