Kießling: „Rudi Völler ließ mich nicht nach Hannover gehen“

München- Beinahe wäre Leverkusens Stürmer im Winter bei Hannover 96 gelandet. Im Interview mit dem kicker sprach er über den geplatzten Wechsel, den mäßigen Rückrundenstart und eine mögliche Vertragsverlängerung in Leverkusen.

Leverkusen's Stefan Kiessling celebrates his 3-0 goal during the German first division Bundesliga football match Bayer 04 Leverkusen vs Hamburg SV in Leverkusen, western Germany, on April 4, 2015. AFP PHOTO / SASCHA SCHUERMANN RESTRICTIONS - DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER MATCH. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images)
Vor wenigen Wochen stand er vor einem Wechsel zu Hannover 96, jetzt ist sogar eine Vertragsverlängerung von Stürmer Stefan Kießling bei Bayer Leverkusen denkbar. Foto: SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images

Kießling spürt das Alter

„Ich bin nicht mehr der Jüngste“, offenbarte Kießling, dass er sein Alter durchaus spürt. Am Montag ist Leverkusens Stürmer 32 Jahre alt geworden. „ Aber keine Sorge: Ich bin schon noch so gut beieinander, dass ich noch ein paar Jährchen auf diesem Niveau kicken kann“, versuchte er zu beruhigen. Selbstkritisch sagte er auch, dass er schon mal ruhiger vor dem Tor gewesen sei und es schon Zeiten gegeben habe, in denen er bessere Entscheidungen getroffen habe. Auch sein hohes Laufpensum führte er als Grund für mangelnde Konzentration im Abschluss an: „Ich bin viel unterwegs auf dem Platz, dann fehlen vielleicht ein paar Prozent im entscheidenden Augenblick ganz vorne.“

Mit Hannover einig

Der Stürmer sprach auch über sein Beinahe-Wechsel zum nächsten Gegner Hannover 96. Kießling war sich mit den Niedersachsen bereits über einen Wechsel einig. „Ich hätte komplett hinter dieser Entscheidung gestanden und das Ding voll durchgezogen“, so Kießling. Entscheidend für einen Verbleib in Leverkusen sei gewesen, dass Rudi Völler ihn „nicht gehen lassen wollte“. Mittlerweile steht sogar eine vorzeitige Vertragsverlängerung des Kontraktes von Kießling im Raum. „Das ist im Gespräch. Ich denke, dass in den kommenden Wochen in dieser Sache gesprochen wird“, bestätigte er.

Stürmer hofft auf Serie

Kießling ist optimistisch, was einen internationalen Startplatz für Bayer angeht. „Wir haben über unser 1:1 in Hoffenheim ganz sicherlich nicht gejubelt“, so der 32-Jährige, aber durch die Nierlagen von Gladbach, Schalke und Wolfsburg habe man sogar noch Boden gut gemacht. Er hofft auf den Start einer Serie der Werkself. „Wir müssen jetzt ganz einfach in die Spur kommen und mal drei oder vier Spiele hintereinander gewinnen“, so der Ex-Nationalstürmer.

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