Bundesliga

Volland hofft auf die EM

am

München – Krisen eines Bundesliga-Klubs sind oft eng mit bestimmten Spieler verbunden. Bei der TSG 1899 Hoffenheim ist dies unter anderem Kevin Volland.

„Bereue nichts“

In den vergangenen Jahren ging es für den jungen Stürmer fast immer aufwärts. Im Sommer lagen ihm deshalb einige sehr gute Angebote vor allem aus dem Ausland vor. Doch er entschied sich zum Bleiben. „Ich stehe zu hundert Prozent zu meiner Entscheidung und bereue nichts. Es waren schon sehr gute Angebote dabei. Aber ich war davon überzeugt. Sicher hatten wir andere Pläne mit der TSG und wollten viel weiter oben mitspielen. Vielleicht noch eins draufpacken im Vergleich zur letzten Saison“, sagte der 23-Jährige im Gespräch mit dem kicker.

Mit vielen Toren zur EM

Immerhin ist Volland mit fünf Toren und drei Vorlagen noch Hoffenheims bester Scorer. Dennoch erwartet er mehr von sich. „Ich will jetzt wieder konstanter spielen. Torgefährlicher werden. Ich bin geil auf Tore, und das wird auch wieder kommen“, verkündete der Nationalspieler. Sonst droht nicht nur der Abstieg, sondern auch Vollands Chancen auf die EM würden rapide sinken. „Mir ist bewusst, dass man konstante Leistungen hinlegen muss, um nominiert zu werden. Wenn ich eine gute Rückrunde spiele, ist es durchaus möglich, dabei zu sein. Das ist mein Ziel“, so Volland.

Traum von England

Irgendwann möchte der 23-Jährige auch auf internationalem Parkett seine Klasse zeigen. „England ist auch eine Liga, in der ich mir mich gut vorstellen könnte. Ich würde von meiner Spielweise her da bestimmt gut reinpassen“, urteilte Volland. Zunächst möchte er aber mit Schlusslicht 1899 noch den Klassenerhalt packen. „Wenn wir es schaffen, läuferisch und kämpferisch alles abzurufen, dann haben wir für die Rückrunde die bessere Qualität als die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt“, behauptete der gebürtige Marktoberdorfer.

Über Tobias Huber

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.