Vorschau 1860 – KSC: Einfach nur Wahnsinn…

München – Zweitligist 1860 München empfängt am 20. Spieltag den Karlsruher SC. Den Tabellen-Vierzehnten und den Tabellen-Fünfzehnten trennen nur einen Punkt. Die Vorschau von fussball.news:

Trainer Vitor Pereira muss 1860 schnell zum Erfolg führen. Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images

Einfach nur Wahnsinn,

dass 1860 München ohne Chance bei Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte unter der Woche im Pokal mit 0:2 ausgeschieden ist. Trainer Vitor Pereira sprach nun von einer „Enttäuschung“, die aber das Team dennoch weiterbringen könne. Und: „Wir haben gegen den Rasen und einen gut organisierten Gegner gespielt.“ Der Rasen also…

dass nun die Bild-Zeitung schon spekuliert: Nach einer Niederlage im Pokal sowie einem Sieg und einer Niederlage in Liga Zwei müsse Vitor Pereira nun gegen den KSC gewinnen, um nicht um seinen Job zu fürchten. Auch Investor Hasan Ismaik ist in München eingetroffen, das soll aber schon länger geplant gewesen sein.

dass Oliver Kreuer und Mirko Slomka eigentlich beinahe das Führungsduo von 1860 geworden wären. Nun sind sie es beim Karlsruher SC, haben bislang vier Zähler aus zwei Spielen geholt, zuletzt gab es ein 1:1 in Bochum. „Stimmt, ich wollte ihn damals zu 1860 holen. Er hätte auch zur Verfügung gestanden. Dass es nicht geklappt hat, hatte andere Gründe“, sagte KSC-Manager Kreuzer der AZ. Im Sommer 2016 musste Kreuzer dann überraschend selbst den Klub verlassen. „Ich bin froh, dass wir Mirko jetzt beim KSC haben. Ich habe ihn schon nach Hamburg geholt. Er ist nicht nur ein absoluter Fachmann, er ist auch ein Menschenfänger“, so Kreuzer nun. Und er legte nach: „Gewisse Dinge bei 1860 muss man nicht verstehen. Ich gehe meinen Weg, die Löwen einen anderen.“


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dass Pereira jetzt schon die Systemfrage gestellt wird – nach vier Wochen! Er hält am 3-4-3-System fest und betonte: „Es ist normal, dass ich nach einem Monat noch keine Stammelf habe.“ Der Portugiese, einst Meister mit dem FC Porto, erklärte: „Ich würde natürlich lieber auf einer gemütlicheren Position stehen, im Tabellenmittelfeld oder im Kampf um den Aufstieg. In so einer Position wäre es einfacher, eine Spielidee zu vermitteln, um den Spielern Selbstvertrauen zu geben. Es ist aber Realität, dass wir unten stehen.“

dass KSC-Profi Stefan Mugosa heute nicht zum Einsatz kommen darf. Der Leihspieler stammt von 1860 und eine Klausel im Vertrag verbietet ihm offenbar, heute gegen 1860 zu spielen. Ansonsten fehlen aber nur wenige Spieler auf beiden Seiten. Bei 1860 ist es Jan Mauersberger (Muskelfaserriss) und Ribamar (aus Kader gestrichen), beim KSC fehlen vor allem Dennis Kempe (Gelbsperre) und Oliver Torres (Sehnenverletzung).

dass der Verlierer im Duell der einstigen Bundesligisten schon wieder mitten im Abstiegskampf steckt.

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