Vorschau Bochum – Karlsruhe: Verbeek: Über Dominanz zum Sieg gegen den neuen Slomka-KSC

München – Der VfL Bochum empfängt den Karlsruher SC. Es ist das Duell zwischen dem Tabelen-Dreizehnten und dem Tabeleln-Fünfzehnten. Die Vorschau von fussball.news.

Gertjan Verbeek muss mit Bochum Abstand von den Abstiegsrängen halten. Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Die Ex-Bundesligisten sind unterschiedlich ins Jahr 2017 gestartet. Bochum gab eine Führung gegen Union Berlin aus der Hand und verlor mit 1:2. Karlsruhe gewann unter dem neuen Trainer Mirko Slomka mit 3:2 gegen Bielefeld. So hat Bochum nur noch fünf Zähler Vorsprung auf den KSC und den Relegationsabstiegsplatz. Die Westfalen müssen unbedingt eine Niederlage vermeiden, um nicht in den Abstiegskampf abzurutschen.

Acht der letzten zehn Begegnungen endeten Unentschieden

Statistisch deutet viel auf ein Remis hin: Acht der letzten zehn Begegnungen endeten Unentschieden, einmal gewann der VfL (1:0 in der Saison 2013/14) und einmal der KSC (3:0 in der vergangenen Spielzeit). „Wir müssen versuchen, wieder die Dominanz auf den Platz zu bekommen. Sowohl offensiv als auch defensiv. Dann haben wir alle Möglichkeiten, dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Bochum-Coach Gertjan Verbeek vor dem Spiel. Dass der KSC sich in der Winterpause deutlich unter Trainer Mirko Slomka verändert hat, macht eine Gegneranalyse für den VfL schwerer. „Man kann die Mannschaft jetzt nicht mit der von vor der Winterpause vergleichen. Das bringt nichts. Auf das, was der KSC am Sonntag bringt, haben wir aber keinen Einfluss. Wir hingegen spielen zuhause und werden noch immer eine Mannschaft auf den Platz bekommen, die das Spiel gewinnen kann“, erklärte Verbeek, der auf den verletzten Kapitän Patrick Fabian (Probleme nach Knie-OP) und auf Stefano Celozzi wohl verzichten muss.

Valentini vor Comeback

Beim KSC hat sich in der Winterpause viel bewegt. Trainer Slomka erhielt Benedikt Gimber, Jonas Meffert, Stefan Mugosa, Oskar Zawada und Fabian Reese (Leihgabe von Schalke) viele neue Optionen hinzu. „Alle Neuzugänge machen einen sehr positiven Eindruck. Wir sind sehr zufrieden mit ihnen“, betonte Slomka nun und führte aus: „In der Trainersprache sagt man ja, dass wir dadurch noch einmal andere Waffen haben.“ Zudem könnte Enrico Valentini erstmals nach seinem Innenbandriss im rechten Knie wieder im Kader sein. Verletzt fehlen dagegen Florian Kamberi, Ylli Sallahi, Martin Stoll, Manuel Torres und Gaetan Krebs.

Schiedsrichterin der Partie ist Bibiana Steinhaus. Das Hinspiel endete übrigens, wie könnte es anders sein, mit einem Remis (1:1).

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