Bundesliga

Wagner-Zukunft ist noch offen

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München – Er hatte bislang  eine Karriere mit Höhen und Tiefen. Zurzeit schwimmt Sandro Wagner auf einer Erfolgswelle. Am Samstag kehrt er mit dem SV Darmstadt 98 in seine alte Heimat zurück.

Lob für Vogel

Über zehn Jahre lang spielte der 28-Jährige in der Jugend des FC Bayern München. Nun will er seinen Ex-Verein ärgern, weiß aber um die Schwere der Aufgabe. „Man kann gegen diese Bayern nicht unbedingt mit etwas rechnen. Sicher ist aber, dass wir keine Angst haben und voll dagegenhalten werden“, kündigte Wagner in einem Interview mit der tz-Zeitung an. Er pflegt immer noch Kontakte zum FCB. „Ich war mehr als zehn Jahre an der Säbener Straße, das prägt natürlich. Und ich hatte dort eine tolle Zeit und kenne noch den einen oder anderen Mitarbeiter. Mich interessiert heute noch sehr die Jugendabteilung, und mich freut es von ganzem Herzen, dass dort inzwischen Heiko Vogel das Sagen hat. Er ist ein Top-Mann mit überragendem Charakter“, lobte er.

Acht Bundesligaspiele für den FCB

Wagners Karriere beim FCB begann verheißungsvoll. Doch nach nur acht Einsätzen bei den Profis zog es den ehemaligen Junioren-Nationalspieler 2008 zum MSV Duisburg. „Der Kreuzbandriss im Jahr 2009 hat mich schon ein Stück zurückgeworfen. Es war eine schwierige Zeit damals als junger Spieler nach so einer Verletzung. Aber ich schaue auch gar nicht mehr groß zurück und überlege, was hätte sein können. Ich bin ein positiver Mensch und richte meinen Blick viel lieber nach vorn“, verkündete er.

„Habe noch richtig gute Jahre vor mir“

Doch auch mit dem Verlauf seines bisherigen Lebens ist der 28-Jährige zufrieden. „Ich bin glücklich. Ich habe eine tolle Familie mit zwei unglaublichen Kindern, habe sportlich gesehen mehr als 100 Bundesliga-Spiele gemacht, Champions League gespielt und gute Verträge in den vergangenen acht Jahren unterschrieben. Dazu habe ich noch richtig gute Jahre vor mir“, sagte er. Ob er in Darmstadt bleiben wird, ist wohl eng an den Klassenerhalt der Lilien gebunden. „Ich möchte die Saison jetzt erst einmal so zu Ende spielen, dass wir wenn nur irgendwie möglich die Klasse halten. Das wäre für alle Beteiligten eine riesige Sache. Im Sommer muss man dann sehen, was passiert. Ich werde auf jeden Fall immer alles offen und ehrlich mit Dirk Schuster besprechen“, so Wagner.

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