Bundesliga

Watze: BVB-Zukunft hängt nicht von Aubameyang ab

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München- Die starke erste Saisonhälfte von Borussia Dortmund hat das Interesse internationaler Top-Klubs an Spielern des BVB geweckt- allen voran an Stürmer Piere-Emerick Aubameyang. Im Interview mit der BILD-Zeitung erklärte Klub-Boss Hans-Joachim Watzke, dass Dortmund von keinem Spieler abhängig sei und nannte Argumente, die in Vetragsverhandlungen für die Borussia sprechen.

Lewandowski-Verlust verkraftet

„Man darf nie den Fehler machen, zu glauben, dass ein Verein wie der BVB von einem Spieler abhängig ist“, stellte Watze klar und erinnerte an den Verlust des ehemaligen Stürmerstars Robert Lewandowski: „Als er gegangen ist, haben wir auch einen gefunden – und der hat jetzt sogar drei Tore mehr als Lewi auf dem Konto.“ Damit meinte er Top-Stürmer Aubameyang, der bereits18 Ligatore in 17 Spielen erzielte. Dortmund könne „immer wieder Ersatzlösungen anbieten“, so Watzke, der verdeutlichte: „Wir wollen, dass unsere Mannschaft im Kern zusammenbleibt.“

Watzke entspannt

Mögliche Angebote für Aubameyang – der FC Arsenal soll 57 Millionen Euro Ablöse für den Gabuner geboten haben – bereiten dem 56-Jährigen kein Kopfzerbrechen. „Zunächst einmal hat er einen Vertrag bis Ende Juni 2020“, verwies er auf die lange Laufzeit des Kontraktes. Watzke ergänzte zudem, dass der BVB all die Jahre souverän mit diesen Siuationen umgegangen sei und er dies auch weiterhin tun werde. Auch der Spieler selbst könne damit umgehen. „Er ist ein ganz entspannter Typ, da sehe ich nicht das große Problem“, sagte Watzke.

Bleiben Gündogan, Hummels und Mkhitaryan beim BVB?

Dortmunds Geschäftsführer machte klar, dass auch die Borussia den Profis einiges zu bieten habe. „Der BVB ist mittlerweile durchaus in der Lage, den Spielern auch wirtschaftlich interessante Angebote zu unterbreiten. Dies in Verbindung mit der sportlichen Komponente und dem BVB-Umfeld – wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken“, so Watzke. 2017 laufen die Verträge von Hummels, Gündogan und Mkhitaryan aus. „Wir wollen sie natürlich alle halten“, so der Geschäftsführer. Auch bezüglich der Wirtschaftskraft englischer Vereine gibt er sich locker. Dafür „konnten unsere Spieler gerade in Ruhe Weihnachten feiern“, zeigt er andere Vorzüge der Bundesliga auf.

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Über David Reininghaus

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