Watzke: Es gibt „Schmerzgrenze“ auch bei Aubameyang

München – Hans-Joachim Watzke versucht bei der Personalie Pierre-Emerick Aubameyang entpsannt zu wirken, dennoch weiß er offenbar: Stimmt der Ablösepreis und will „Auba“ wechseln, kann sich der BVB einem Transferabschluss wohl nicht entziehen.

Pierre-Emerick Aubameyang ist u.a. bei PSG im Gespräch. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

„Beschäftigen uns mit der Frage nicht“

„Im Fußball gibt es grundsätzlich und unabhängig von Namen immer Schmerzgrenzen. Aber wir beschäftigen uns mit dieser Frage überhaupt nicht“, sagte Watzke der Bild-Zeitung in Bezug auf Aubameyang. Gleichzeitig versuchte Watzke Optimismus auszustrahlen. Aus seiner Sicht stehe kein Transfer an: „Weil ich nichts sehe, was sich aktuell anbahnt. Und wenn etwas kommt, was ihn komplett umhaut, dann werden wir das besprechen. Aber auch dann ist es nicht zwingend so, dass er geht. Auba hat hier einen sehr langfristigen Vertrag.“

Vertrag bis 2020

Watzke argumentierte: „Klar wissen wir, dass Auba voll im Fokus steht. Aber der BVB ist im Europa-Ranking an siebter Stelle. Und wir haben in den vergangenen vier Jahren zweimal eine Gruppenphase vor Real Madrid gewonnen, was nicht vielen Klubs gelingt. Ich glaube nicht, dass es viele Vereine gibt zu denen Auba überhaupt hingehen will.“ Watzke schob nach: „Das Thema gibt es ja schon zwei, drei Jahre, und er ist immer noch hier! Ich habe das ja schon bei Marco Reus erlebt. Der war auch schon überall auf der Welt – und ist immer noch hier….“ Formal ist Aubameyang, der nun mit Gabun beim Afrika-Cup weilt, bis 2020 an Dortmund gebunden.

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