Europa League

Watzkte warnt vor „Hölle“ von Porto

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München- Was bei Bayern Matthias Sammer übernimmt, fällt bei Borussia Dortmund Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu: Die Rolle des Mahners. So auch vor dem Rückspiel des BVB im Achtelfinale im Gespräch mit den RuhrNachrichten vor dem Duell in der Euro-League beim FC Porto.

2:0-Vorsprung für den BVB

„Ein 0:2 wäre schlechter gewesen“, freut sich Watzke zwar über den 2:0-Sieg im Hinspiel. Er warnt aber davor, den Gegner zu früh abzuschreiben: „Porto kann zu Hause unheimlich Druck entfalten. Sie nehmen das Publikum mit. Wenn der Funke überspringt, dann ist in diesem Stadion die Hölle los. Wir müssen alle Sinne schärfen. Wenn wir das tun, dürfte es klappen.“ Nur minimal nachzulassen, hält Watzke für gefährlich. „Nur mit 95 Prozent könnte es eng werden.“

Euro-League hatte nicht immer Priorität

Watzke gibt zu, dass die Europa League zuvor nicht immer Priorität hatte. „Wenn wir ehrlich sind, haben wir in der Gruppenphase recht viel rotiert. Ich glaube, dass wir da eine klare Position auf die Bundesliga gesetzt haben. Diese Freiheit haben wir uns genommen aufgrund der vielen Pflichtspiele.“ Damit soll es aber jetzt vorbei sein: „Jetzt kommen andere Kaliber. Das ist schon ein toller Wettbewerb. Und natürlich freut man sich mehr, wenn man nach Porto fliegt als nach Qäbälä“, so der BVB-Boss.

Kampf um die Kaderplätze

Dass Castro oder Kagawa zuletzt nicht im Kader waren, sieht Watzke wenig dramatisch.
„Das hat Thomas immer schon gemacht. Aber er hat in den letzten Wochen natürlich einige Möglichkeiten dazubekommen. Moritz Leitner, Erik Durm, Nuri Sahin, Christian Pulisic – das sind vier Optionen mehr. Und am Ende können wir nur 18 Spieler mitnehmen.“ Grundsätzlich hielt der 59-Jährige fest: „Wir müssen uns davon lösen, wenn ein Spieler mal nicht unter den ersten 18 ist, muss das nicht zwangsläufig eine Sanktion sein.“

Über David Reininghaus

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