Wegen „Robbery“: Douglas Costa spricht von Abschied beim FC Bayern!

München – In der vergangenen Saison betonte Douglas Costa noch, wie glücklich er sei, dass ihn der FC Bayern von Schachtjor Donezk verpflichtet habe. Doch schon in der 2. Saison spricht der Brasilianer nun vom Abschied aus München.

Douglas Costa (Mitte) will offenbar München verlassen. Womöglich am Ende der Sommer, vielleicht auch erst 2018. Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Vertrag bis 2020

Sein Vertrag läuft bis 2020 beim FC Bayern, doch der Flügelstürmer will offenbar die Münchner verlassen. Ja, wir haben einige millionenschwere Angebote aus China bekommen und auch von großen Klubs aus Europa. Wenn die Saison vorbei ist, werden wir uns hinsetzen und alles analysieren“, sagte Douglas Costa der Bild am Sonntag. Geht der Flügelstürmer also schon im Sommer? Er relativierte: „Ich mag Bayern und ich denke, dass ich mit Bayern Titel gewinnen kann, das technisch höchste Niveau meiner Karriere erreiche, um den Goldenen Ball kämpfe, um die Champions League, um die Klubweltmeisterschaft. Ich will alle möglichen Titel gewinnen und danach die WM mit der brasilianischen Nationalmannschaft. Dann werden wir über neue Märkte nachdenken.“ Klingt also nach einem Wechselwunsch 2018.

„Markt ist immer in Bewegung“

Dann folgte aber nochmal eine Andeutung: „Der Markt ist immer in Bewegung, deshalb ist nichts definitiv.“ Und: „Wir sprechen auch ziemlich viel mit Bayern. Über meine Situation, ob meine Zukunft hier liegt oder wir andere Orte suchen zum Spielen. Noch fühle ich mich hier nicht komplett glücklich. Aber wir werden bald eine Lösung finden.“ Costa wurde konkreter: „Es gibt Kontakt zu Teams aus England, Spanien und auch Frankreich.“ Er wolle erst mit Bayern München Gespräche führen, jedoch: „Fußball ist ein Geschäft, Bayern muss einfach nur ein Angebot annehmen und die anderen zahlen, was sie zu zahlen haben.“ Er schwärmte von der spanischen und englischen Liga, in Spanien sei für ihn zudem die Sprache „einfacher“.

Der eigentliche Grund für seine Unzufriedenheit

Am Ende nannte Costa den eigentlichen Grund, warum er nicht ganz glücklich in München ist. „Es hängt von einigen Faktoren ab, der Hauptfaktor sind die gespielten Minuten. Ein Stammspieler zu sein ist ein entscheidender Unterschied innerhalb meines Karriereprojekts.“ Diese Saison stand Douglas Costa acht Mal in der Startelf, sechs Mal wurde er eingewechselt. Will heißen: Weil ihm die Münchner ein weiteres Jahr die Flügelspieler Franck Ribery und Arjen Robben vorsetzen, will Costa die Bayern verlassen.

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