Weidenfeller lässt Karriereende noch offen

München – Roman Weidenfeller hat sich damit abgefunden, die Nummer zwei im Tor von Borussia Dortmund zu sein. Wann er aber mit dem Fußballspielen aufhört, steht noch nicht fest.

Roman Weidenfeller wurde zwei Mal Meister und Pokalsieger mit Borussia Dortmund. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

15 Jahre beim BVB

15 Jahre zählt Weidenfeller zum BVB, die letzten zwei Jahre ist er nur noch Ersatzkeeper. Der 36-Jährige sprach nun im kicker darüber, wie er mit seiner Rolle als Ergänzungsspieler seit 2015 umgeht. „Es war damals ein schleichender Prozess, der schon unter Jürgen Klopp eingeleitet worden war. Mit dem Trainerwechsel zu Thomas Tuchel war mir eigentlich klar, dass ich nicht mehr ständig auf dem Platz stehen würde“, sagte Weidenfeller und ergänzte: „Niemand geht gerne einen Schritt zurück. Auch heute noch würde ich am liebsten jede Partie spielen. Aber so ist der Lauf der Dinge.“ Es sei zu akzeptieren, so Weidenfeller, dass „irgendwann die Jugend vorbeizieht“. Nun wolle er eine andere Funktion wahrnehmen. „Seit ich nicht mehr die Nummer 1 bin, fühle ich mich ein wenig wie die gute Seele des Teams. Ich versuche, die Mannschaft zusammenzuhalten, die Generationen zu verbinden, aber auch mal Grenzen zu setzen“, sagte der Weltmeister und ergänzte: „Ich habe heute noch den Biss, Ehrgeiz und den Anspruch, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Das möchte ich weitergeben. Talent ist nicht alles, die Werte entscheiden über Sieg oder Niederlage. Selbst beim Training.“

Kein Vereinswechsel mehr

Sein Vertrag bei Borussia Dortmund läuft 2018 aus. Ob er dann seine Karriere beendet? „Ob es mein letztes Jahr als Profi wird, möchte ich mir noch offenlassen. Das werden wir zu gegebener Zeit gemeinsam besprechen“, sagte Weidenfeller. Er wolle aber den Klub nicht mehr wechseln, Weidenfeller betonte: „Der BVB ist mein sportliches Zuhause – und er wird auch über meine aktive Karriere hinaus meine Heimat bleiben.“

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