Bundesliga

Weidenfeller vor Verlängerung

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München – Er ist der dienstälteste Borusse: Roman Weidenfeller spielt seit 2002 für den BVB. Nun wird der Torwart seinen Vertrag wohl noch einmal verlängern. Auch nach seiner aktiven Karriere will man den 35-Jährigen im Verein behalten.

Hinter Bürki eingereiht

Im vergangenen Sommer sah es so aus, als würde Roman Weidenfeller Borussia Dortmund den Rücken kehren, nachdem die Westfalen Roman Bürki aus Freiburg holten. Doch der 35-Jähirge kämpfte. Als „Belohnung“ durfte er in der Europa League ran, während sein Schweizer Konkurrent in Bundesliga und DFB-Pokal das Tor hütete. Der Weltmeister hat sich gut mir seiner Rolle als 1B-Torwart abgefunden und steht nun sogar vor der Verlängerung seines auslaufenden Vertrags.

Nach Karriereende weiter beim BVB

Weidenfeller unterschreib wohl bis Sommer 2017. Und dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen fühlt sich Weidenfeller topfit und will noch nicht in den Ruhestand gehen. Außerdem gibt es konkrete Pläne, den Publikumsliebling nach seiner aktiven Karriere an den Klub zu binden. Weidenfeller bestätigte gegenüber Sport-Bild: „Es ist richtig, dass wir darüber gesprochen haben. Nach so langer Zeit beim BVB ist es doch logisch, dass ich mir vorstellen kann, im Verein zu bleiben und tätig zu sein.“ 2002 kam Weidenfeller aus Kaiserslautern nach Dortmund, absolvierte bisher insgesamt 434 Pflichtspiele.

Position im Management denkbar

Welche Aufgaben Weidenfeller ab Sommer 2017 konkret übernehmen soll, ist noch nicht beschlossen. „Es gibt da verschiedene Möglichkeiten“, sagte der Nationalspieler. „Ich möchte mich da jetzt noch nicht festlegen.“ Die Position des Torwart-Trainers ist mit Teddy de Beer bereits bestens besetzt. Dort bliebe für Weidenfeller wohl nur Platz im Nachwuchsbereich. Wahrscheinlicher ist, dass er in einem anderen Bereich für den BVB tätig sein könnte – beispielsweise im Management. Dazu müsste sich Weidenfeller allerdings zunächst nebenbei weiterbilden. Auch eine Aufgabe als Klub-Botschafter, wie es schon Karl-Heinz Riedle macht, ist denkbar.

Über Carsten Ruge

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