Bundesliga

Medien: Weinzierl verlässt FCA wohl am Saisonende

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München – Trennen sich im Sommer die Wege von Markus Weinzierl und dem FC Augsburg? Der Trainer steht nach kicker-Spekulationen bei RB Leipzig ganz oben auf der Liste. Die Verantwortlichen schweigen sich zu dem Thema aus. Immerhin: Da der bis 2019 laufende Vertrag keine Ausstiegsklausel beinhaltet, würde eine hohe Ablöse fällig werden.

RB Leipzig heiß auf Markus Weinzierl

Markus Weinzierl gehört zu den begehrtesten Trainern auf dem Markt. Im vergangenen Sommer klopften der FC Schalke 04 und RB Leipzig bereits beim FC Augsburg an, im Herbst auch Borussia Mönchengladbach bei der Suche nach einem Nachfolger für Lucien Favre. Jetzt nehmen die von Ralf Rangnick trainierten Leipziger einen neuen Anlauf: Der „Brause-Klub“ möchte den 41-Jährigen für die kommende Saison verpflichten – spekuliert zumindest der kicker sehr deutlich. Manager Stefan Reuter stellte im Sportmagazin zwar klar: „Ein deutlicheres Zeichen als einen Vertrag bis 2019 gibt es nicht. Verträge macht man nicht zum Spaß. Das müsste jeder Klub wissen.“ Für die Leipziger sollte es allerdings kein Problem sein, die vermeintlich hohe Ablösesumme für den Coach, dessen Kontrakt keine Ausstiegsklausel besitzt, zu bezahlen.

Weinzierl blockt ab

Vor den Festspielwochen mit Partien gegen den FC Bayern München und den FC Liverpool in der Europa League droht neue Unruhe bei den bayrischen Schwaben. Weinzierl selbst blockte ab: „Ich habe mit den Spielen gegen Bayern und Liverpool so interessante Aufgaben vor mir, dass ich mich mit nichts anderem beschäftige.“ Klub und Coach verständigten sich im April 2015 allerdings darauf, bei interessanten Angeboten miteinander zu sprechen. Aktuell aber zählt vor allem der Kampf um den Klassenerhalt. „Wir brauchen Punkte“, sagte Weinzierl mit Blick auf die Partie gegen den Rekordmeister: „Am besten auch am Sonntag.“ Damit der gebürtige Straubinger seine Mission bei den Augsburgern erfolgreich zu Ende führen kann.

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Über Christopher Michel

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