Europa League

Weinzierl: „Wir sind ihnen auf die Nerven gegangen“

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München – Für den FC Augsburg war es bisher das Spiel des Jahres. Der große FC Liverpool war zu Gast in der WWK-Arena und man holte einen Punkt gegen die Engländer. Trainer Weinzierl ist stolz auf seine Mannschaft.

Klopp war „relativ angefressen“

Wer hätte das vor ein paar Jahren noch gedacht, dass der FC Augsburg international gegen den FC Liverpool spielen würde. Zwar war es nur die „kleine“ Bühne Europa League, aber FCA-Trainer Markus Weinzierl weiß um die Wichtigkeit dieses Spiels: „Augsburg gegen Liverpool 0:0 – das ist doch cool. Wir haben eine gute Leistung abgeliefert. Auch das Ergebnis ist gut, denn wir wollten zu Null spielen.“

Doch nicht nur „zu Null“ sollte das Ziel der Bayern sein: „Wir wollten auch gewinnen, aber das haben wir leider nicht geschafft. Wir haben zwei große Gelegenheiten liegen gelassen, aber können mit dem 0:0 sehr gut leben. Die Mannschaft hat toll gekämpft und den Zuschauern etwas geboten. Im Rückspiel haben wir nun alle Chancen, das große Ziel zu erreichen“, so der Coach zu Spox.

Und das große Ziel heißt eine Runde weiter zu kommen. Auf der gegnerischen Trainerbank saß mit Jürgen Klopp ein alter Bekannter. Der ehemalige Dortmunder war mit dem Ergebnis wohl nicht ganz so zufrieden, wie Weinzierl weiß: „Er war relativ angefressen. Wir haben im Nachhinein auch nicht viel über das Spiel gesprochen. Ich glaube zu wissen, auch er denkt, dass das 0:0 ein gefährliches Ergebnis ist“, sagte Trainer der Augsburger und fuhr fort: „Es ist für Liverpool noch nicht gelaufen. Wir fahren dort nun als Außenseiter in dem Bewusstsein hin, mit einem eigenen Tor viel erreichen zu können. Im Konter und bei Standardsituationen sind wir immer gefährlich. Wir freuen uns richtig auf nächste Woche.“

„Wir sind ihnen auf die Nerven gegangen“

Trotz der Vorfreude weiß der 41-jährige Weinzierl um die Stärken des Gegners. Aber auch das Erfolgsrezept der eigenen Mannschaft ist dem Augsburger Trainer durchaus bewusst: „Wir sind ihnen auf die Nerven gegangen. Wir haben vieles gut umgesetzt und den Druck frühzeitig von unserem Tor weggehalten“, kommentierte Weinzierl das eigene Spiel. Für ihn ist Liverpool besonders offensiv gefährlich: „Klar ist, dass man diese individuelle Qualität von Coutinho, Firmino oder Sturridge nicht immer aufhalten kann. Wenn die rund um den Strafraum am Ball sind, dann wir es schon spannend. Das haben wir bis auf die Großchance von Sturridge aber stark gelöst.“

Am kommenden Donnerstag geht es für die Mannschaft von Weinzierl dann um Alles. Dann ist es wirklich das Spiel des Jahres an der legendären Anfield Road.

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