Bundesliga

Wiese stellt bei Wiedwald die Qualitätsfrage

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München – Er selbst hat 269 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel. Unter anderem für Hoffendem und Bremen. Der Ex-Werder Torwart Tim Wiese stellt bei Wiedwald die Qualitätsfrage. Die Winter-Transfers sieht er kritisch.

Wiedwald müsse Werder mal ein Spiel retten

Er hat viele Spiele gerettet, aber sich auch viele Patzer geleistet. Nun stellt Ex-Werder Torwart Tim Wiese bei seinem Nachfolger Felix Wiedwald die Qualitätsfrage. „Werder braucht im Abstiegskampf einen starken Rückhalt. Ob Wiedwald das aber wirklich ist, zeigt sich erst im April und Mai, wenn es in der Liga um alles geht“, so Tim Wiese in seiner Bild-Kolumne.
Zuletzt sah Wiedwald im Spiel gegen Hertha BSC nicht sonderlich gut aus. Zwei Gegentore gingen beim 3:3-Unentschieden auf seine Kappe. „Er kann sich bei seinen Kollegen bedanken, dass sie ihm gegen Hertha den Arsch gerettet haben“, spricht Wiese Klartext. Wiedwald müsse Werder mal ein Spiel retten, aber das käme im Grunde gar nicht vor. Zudem: „Wiedwald ist auch so einer, der sich ständig pusht und nach Paraden die Faust reckt. Kann man ja mal machen, aber bitte nur nach Unhaltbaren – so wie ich früher.“, schrieb Wiese und legte nach: „Vielleicht sieht er auch deshalb so aus, als ob ihm seine Omma eine Milchschnitte eingepackt hat.“

Bewertung der Neuzugänge

Werder sei im Abstiegskampf und bräuchte nun nicht nur einen starken Torwart, sondern jeden Mann. Überzeugt ist Wiese vom Ungarn Laszlo Kleinheisler („Mich würde es nicht wundern, wenn er in Gladbach in der Startelf steht“) und von Papy Djilobodjl („Chelsea ist ja nicht blöd. Wenn die einen Spieler holen, sollte er für Werder allemal gut genug sein“). Mit dem Wechsel von Sambou Yatabare kann er jedoch nichts anfangen. „Wie kann man einen Spieler holen, dem eine lange Sperre droht? Das Geld hätte man auch gleich in die Weser schmeißen können“, stellt der Ex-Werderaner in seiner Kolumne die Sinnfrage. Ein starken Rückhalt habe man aber an der Weser: die Fans. Am Freitag folgt die nächste schwere Aufgabe, dann müssen Wiedwald & Co. auswärts in Mönchengladbach antreten.

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