Bundesliga

Wiese: „Es ist für mich ein Fifty-fifty-Spiel. Ich sehe keine Favoriten.“

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München – Der ehemalige Nationaltorwart Tim Wiese steht bei Hoffenheim noch bis zum Sommer unter Vertrag. Jetzt äußerte er sich zu dem Duell seiner beiden Ex-Klubs Werder Bremen und TSG Hoffenheim und den überraschenden Rücktritt von Trainer Huub Stevens.

„Es war die Sensation in der letzten Runde“

Der ehemalige Bremer Tim Wiese verfolgt trotz seiner beendeten Karriere noch seinen Ex-Verein Werder Bremen. Er sieht den Verlauf der Saison wie eine Achterbahnfahrt: „Es ist ein ständiges bergauf und bergab. Im Pokal haben sie in Gladbach und in Leverkusen hui gespielt, in der Meisterschaft meistens pfui“, so der Torwart im Interview mit dem Kicker. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht auf Werder gesetzt. In Leverkusen haben sie gut agiert und vor allem sehr gut in der Defensive gearbeitet. Es war die Sensation in der letzten Runde“, fährt der 34-Jährige fort.

„Ich habe mich gewundert, warum Hoffenheim so abgefallen ist.“

Auch die Saison seines offiziell noch aktuelle Klubs Hoffenheim verfolgt der 1,93 Meter große Torhüter. Den Tabellenplatz kann aber auch Wiese nicht erklären: „Ich habe mich gewundert, warum Hoffenheim so abgefallen ist. Nachdem der Klub, als ich dort gespielt habe, die Abstiegsgefahr gebannt hatte, ging es nach oben. Es wurde besserer Fußball gespielt. Zeitweise blühten sogar die Träume, sich für Europa qualifizieren zu können. Ich frage mich auch, was die Gründe für den Leistungsabfall sind.“ Die TSG hält noch bis zum Sommer die Transferrechte an Wiese. Der möchte sich ohnehin lieber der Sportart WWE zuwenden.

Die Entscheidung von Trainer Huub Stevens aus gesundheitlichen Gründen zurückzutreten, kann Wiese nachvollziehen: „Die Entwicklung kam überraschend, doch Stevens‘ Entscheidung muss man respektieren. Es ist nachvollziehbar, dass der für den Sommer vorgesehene Julian Nagelsmann die Mannschaft übernimmt. So ein Wechsel kann natürlich für neue Impulse sorgen“, so der Ex-Bremer beim Kicker.

Das Spiel selbst sieht er ausgeglichen: „Es ist für mich ein Fifty-fifty-Spiel. Ich sehe keine Favoriten.“ Am Samstag kommt es zum Duell seiner beiden Ex-Vereine.

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