„Gewinnertyp“ Sabitzer: Hält seine „Top-Drei-Serie?“

München – RB Leipzigs Angreifer Marcel Sabitzer bezeichnet sich selbst als „Gewinnertyp“. Da, wo der Österreicher spielt, ist der Erfolg programmiert. In seinen sechs Profijahren schloss der Angreifer nie schlechter als Platz drei mit seinen Teams in der Tabelle ab. Dies soll sich auch mit RB Leipzig in der Bundesliga nicht verändern.

Kann Marcel Sabitzer auch gegen Borussia Dortmund an seine starken Leistungen anknüpfen? (Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)

Sabitzer bekommt bei Niederlagen schlechte Laune

Marcel Sabitzer musste sich zunächst an das Tempo in der Bundesliga gewöhnen und wurde von Trainer Ralph Hasenhüttl anfangs bereits nach 60 Minuten vom Platz geholt. Inzwischen hat sich die Offensivkraft zum Führungsspieler entwickelt, will Verantwortung auf dem Platz übernehmen und immer gewinnen, wie er dem kicker sagte: „Ich bekomme echt schlechte Laune, wenn ich im Training verliere, und nach Niederlagen kann ich kaum schlafen.“

Besessen vom Siegen

Sabitzer kann durchaus unangenehm werden, wenn es nicht rund läuft und Abspiele unpräzise ankommen. Es sei zwar nie böse gemeint, aber er erklärte: „Wenn man so besessen vom Siegen ist wie ich, dann passiert so etwas schon mal.“ Häufig gab es für den 22-Jährigen allerdings keinen Grund, sauer zu werden – schließlich setzte es erst zwei Niederlagen in dieser Saison.

Wechsel nach Leipzig zunächst unfreiwillig

Dabei wurde Sabitzer zu seinem Glück gezwungen, auch wenn er diesen Begriff etwas zu hart empfindet. Nach seinem Wechsel von Rapid Wien zu RB Leipzig 2014 wurde er zunächst nach Salzburg ausgeliehen und ein Jahr später in die zweite Liga zurückgeholt. Der Nationalspieler arrangierte sich allerdings schnell mit der Situation und gibt inzwischen zu: „Im Nachhinein muss ich sagen: Mir hätte nichts Besseres passieren können.“

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