2. Bundesliga

Schwalbe von Fortunas Sararer erhitzt die Gemüter

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München – Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga fällt der Schiedsrichter auf eine Schwalbe des Düsseldorfers Sararer rein. Nürnberg schafft kurz vor Schluss den Ausgleixch, verpasst aber drei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg.

Fehlentscheidung bringt Düsseldorf in Front

Es war die Szene des Spiels: In der 33. Minute hebt Sercan Sararer im Zweikampf mit Nürnbergs Miso Brecko kurz vor dem Strafraum ab. Zur Überraschung aller entschied Schiedsrichter Tobias Stieler auf Strafstoß. „Das war ganz klar kein Elfmeter, das konnte jeder sehen“, sagte Brecko und ergänzte: „Schiedsrichter machen auch Fehler, das ist menschlich. Aber wenn man sich nicht sicher ist, sollte man nachfragen. Das sind spielentscheidende Szenen.“ Und auch Sararer gestand nach dem Spiel: „Ich denke, man hätte es auch nicht pfeifen können.“ Demirbay ließ sich die Chance dennoch nicht entgehen und verwandelte zur Fürhung für die Hausherren.

Kein Elfmeterpfiff für Nürnberg

Die Franken mussten aber noch mehr leiden: In der 51. Minute wurde den Gästen ein Handelfmeter verwehrt. Bei einer Nürnberger Standardsituation hatte Fortunas Axel Bellinghausen seine Körperfläche im Strafraum regelwidrig vergrößert und den Ball mit dem Arm geblockt. „Zu diesem Zeitpunkt sind wir schon sehr hart bestraft gewesen: Mit einem Elfmeter gegen uns, der keiner war und der das Spiel ein Stück weit auf den Kopf gestellt hat. Und dann auch noch mit dieser Entscheidung“, sagte Club-Trainer Rene Weiler bei Sport1. 

Später Ausgleich für die Gäste

Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen spät zum Ausgleich. Füllkrug rettete dem Club mit seinem Tor (82.) immerhin noch einen Punkt. Nürnberg bleibt nach dem Unentschieden Dritter mit nun drei Punkten Rückstand auf Freiburg. Düsseldorf ergrößerte durch den Punktgewinn den Abstand auf den Relegationsplatz wieder auf sechs Zähler.

Über Norman Lauer

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