Ziel Champions-League: Verlässt Cordoba Mainz im Sommer?

München – Jhon Cordoba ist absoluter Leistungsträger im Mainzer Angriff, legte beim Sieg gegen FC Augsburg (2:0) beide Treffer vor. Doch ob sich der Verein auch über den Sommer hinaus an den Leistungen des Kolumbianers erfreuen kann, das steht noch nicht fest.

Jhon Cordoba erzielt seine Tore ab Sommer möglicherweise nicht mehr im Mainzer Trikot. Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Zukunft erscheint offen

Verliert der FSV Mainz 05 nach Yunus Malli, den es im Winter nach Wolfsburg zog, im Sommer den nächsten wichtigen Vorlagengeber und Torschützen? Dies scheint nicht ausgeschlossen, den Cordoba (sechs Tore, fünf Vorlagen) will trotz Vertrags bis 2020 keine definitive Zukunft im Mainzer Trikot versprechen: „Ich kann nicht versprechen, dass ich nächste Saison noch hier bin. Der Fußball hat schon viele Überraschungen gebracht. Es wäre auch verkehrt, so ein Versprechen abzugeben – egal, welchen Stellenwert man gerade im Team hat“, deutete er einen möglichen Abschied gegenüber der Bild an. Ein konkreter Transferwunsch des 23-Jährigen ist dies allerdings keineswegs, wie er relativierte: „Ich fühle mich sehr wohl in der Stadt und in der Mannschaft. Ich konzentriere mich nur auf die Rückrunde mit Mainz. Danach wird man sehen, was das beste für mich und den Klub ist.“

Wechsel bei hoher Ablöse wahrscheinlich

Langfristig allerdings hat der Mann, der letzten Sommer von Granada zum FSV wechselte, ambitionierte Ziele: „Die Europa League war schon großer Schritt für mich. Aber für jeden Fußballer in Europa sollte das Ziel sein, Champions League zu spielen. Und nichts anderes habe ich auch als Ziel“, legte er gegenüber der Zeitung seine Zukunftspläne offen. Sollte sich also im Sommer die Chance auf die Königsklasse ergeben und Mainz eine hohe Ablösesumme kassieren können, dann dürfte  sein aktueller Verein dem Ansinnen des bulligen Angreifers wahrscheinlich stattgeben. Da erscheint auch die Versicherung, dass der Weg zu Einsätzen in der Champions-League nur über „kleine Schritte“ erfolgen könne und er „erstmal hier“ (in Mainz, Anmerk. d. Red.) sei, als Momentaufnahme.

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