Bundesliga

Zieler: „Bitter, dass wir nichts mitgenommen haben

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München – Der Tabellenletzte aus Hannover kommt nicht in die Spur und verlor am Samstag mit 0:1 bei Borussia Dortmund. Für Ron-Robert Zieler ist es wenige Monate vor der Europameisterschaft eine undankbare Aufgabe, die vielen Niederlagen erklären zu müssen. Der Nationaltorhüter sah dennoch vieles, an dem es sich aufzurichten gilt.

Lob für offensives Trio

„Man muss anerkennen, dass wir uns ordentlich in Dortmund präsentiert haben“, sagte Ron-Robert Zieler gegenüber der Neuen Presse und fügte an: „Das A und O war, dass wir über weite Strecken gut gestanden haben und Entlastungsangriffe gefahren haben.“ Lobende Worte vom Keeper erhielt das offensive Trio Uffe Bech, Kenan Karaman und Artur Sobiech, die auch in der Defensive gut mitgearbeitet hätten. Doch in der Offensive fehlte es an Durchschlagskraft, so glückte Hannover erneut kein Treffer.

In der Pause gutes Gefühl

„Wir hatten in der Pause schon das Gefühl, dass wir einen Überraschungssieg landen können“, beschrieb der Schlussmann die Stimmung in der Kabine, „umso bitterer ist es, dass wir nichts mitgenommen haben.“ Es sei eine „beschissene Situation“, wurde der Weltmeister von 2014 deutlich in seiner Analyse. Man müsse weiter versuchen, die nötigen Punkte zu sammeln, so Zieler, auch wenn es im Kampf um den Klassenerhalt immer druckvoller zugehe. „Warum sollten wir aufgeben“, richtete Zieler dennoch den Blick kämpferisch nach vorne.

Heimspiel gegen Augsburg als letzte Hoffnung?

Die Niedersachsen empfangen am kommenden Sonntag den FC Augsburg. Nach vier punktlosen Spielen unter Thomas Schaaf, werden die ersten Zähler dringend benötigt. Hannover hofft dabei auf die Rückkehr eines Hoffnungsträgers: Hiroshi Kiyotake. So gut die Mannschaft in der Defensive stand, so ungefährlich war sie in der Offensive. „Wir müssen was nach vorne machen. Müssen mehr Risiko gehen“, forderte Zieler. Kiyotake, der wochenlang verletzt ausgefallen war, könnte nun diese Akzente setzen.

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