Zitterpartie für Hoeneß

München – Der frühere Präsident des FC Bayern sitzt noch eine Haftstrafe wegen eines privaten Steuervergehens ab. Er hofft, nachdem er die Hälfte seiner Strafe von drei Jahren und sechs Monaten abgesessen hat, im März 2016 vorzeitig entlassen zu werden. Doch wie die BamS berichtet, müssen Hoeneß und seine Anwälte noch zwei große Hürden bis zum Ziel meistern.

MUNICH, GERMANY - MARCH 13: Ulrich Hoeness, President of German Bundesliga football club Bayern Munich stands in the courtroom during his trial for tax evasion at the Higher Regional Court of Munich on March 13, 2014 in Munich, Germany. Hoeness is accused of tax evasion by siphoning more than 33million Euros into a Swiss bank account. (Photo by Goran Gajanin-Pool/Getty Images)
Uli Hoeneß sitzt seit Mitte 2014 eine Gefängnisstrafe ab. Foto: Goran Gajanin-Pool / Getty Images

Staatsanwalt als Kontrahent

So deutete der Bericht an, dass die Staatsanwaltschaft München II als Kläger offenbar darauf poche, dass Hoeneß weiter seine Strafe absitzt. Zudem müsse Hoeneß ein Gespräch mit der zuständigen Richterin führen, die sich einen Eindruck vom 63-Jährigen verschaffen will.

Hoeneß hat bereits sieben Monate komplett im Gefängnis verbracht, im Januar 2015 wurde er Freigänger. So konnte er offenbar an Werktagen für den FC Bayern in der Jugendabteilung einen Job ausführen, musste aber am Abend wieder zurück in die Haftanstalt fahren.

Hoeneß wird beim FC Bayern schmerzlich vermisst

Noch im Januar soll die Entscheidung fallen, ob Hoeneß auf Bewährung freikommt oder weiterhin Freigänger bleibt. Dass ihn beim FC Bayern zahlreiche Spieler, Funktionäre und Fans vermissen, ist offensichtlich. Zuletzt hatte Verteidiger Jerome Boateng erklärt, er wünsche sich Hoeneß als starke Persönlichkeit zurück beim Rekordmeister. Zuletzt hatte Hoeneß für Aufsehen gesorgt, als er kurz vor Weihnachten spontan beim Radio-Sender Antenne Bayern anrief und 10.000 Euro für einen guten Zweck spendete.

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