Bundesliga

Zitterpartie für Hoeneß

am

München – Der frühere Präsident des FC Bayern sitzt noch eine Haftstrafe wegen eines privaten Steuervergehens ab. Er hofft, nachdem er die Hälfte seiner Strafe von drei Jahren und sechs Monaten abgesessen hat, im März 2016 vorzeitig entlassen zu werden. Doch wie die BamS berichtet, müssen Hoeneß und seine Anwälte noch zwei große Hürden bis zum Ziel meistern.

Staatsanwalt als Kontrahent

So deutete der Bericht an, dass die Staatsanwaltschaft München II als Kläger offenbar darauf poche, dass Hoeneß weiter seine Strafe absitzt. Zudem müsse Hoeneß ein Gespräch mit der zuständigen Richterin führen, die sich einen Eindruck vom 63-Jährigen verschaffen will.

Hoeneß hat bereits sieben Monate komplett im Gefängnis verbracht, im Januar 2015 wurde er Freigänger. So konnte er offenbar an Werktagen für den FC Bayern in der Jugendabteilung einen Job ausführen, musste aber am Abend wieder zurück in die Haftanstalt fahren.

Hoeneß wird beim FC Bayern schmerzlich vermisst

Noch im Januar soll die Entscheidung fallen, ob Hoeneß auf Bewährung freikommt oder weiterhin Freigänger bleibt. Dass ihn beim FC Bayern zahlreiche Spieler, Funktionäre und Fans vermissen, ist offensichtlich. Zuletzt hatte Verteidiger Jerome Boateng erklärt, er wünsche sich Hoeneß als starke Persönlichkeit zurück beim Rekordmeister. Zuletzt hatte Hoeneß für Aufsehen gesorgt, als er kurz vor Weihnachten spontan beim Radio-Sender Antenne Bayern anrief und 10.000 Euro für einen guten Zweck spendete.

[dppv_emotions]

Über Daniel Michel

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.