Bundesliga

Zorc sieht Weigl als Kroos-Nachfolger

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München – Die deutsche Nationalmannschaft trifft nun in Dortmund im Testländerspiel auf England. Borussia-Dortmund-Manager Michael Zorc gibt seinem Schützling Julian Weigl ein Lob mit auf dem Weg zu Bundestrainer Joachim Löw.

Zorc: Weigl als „Stabilisator“

„Er ist mit seinen jungen Jahren für uns schon ein absoluter Stabilisator im Spiel“, sagte Zorc über Weigl der WAZ. „Ich will ihn jetzt auch nicht überhöhen, aber man merkt natürlich, wenn er nicht dabei ist“, erklärte Zorc weiter und betonte: „Ihm gehört sicher die Zukunft in der Nationalmannschaft.“

Weigl braucht Geduld im DFB-Team

Bei Joachim Löw kam Weigl erst vier Mal zum Einsatz, bei der EM 2016 erhielt er aber keine Minute Einsatzzeit. Noch steht vor Weigl Superstar Toni Kroos von Real Madrid. „Er hat natürlich in Toni Kroos auf vergleichbarer Position einen Weltklassespieler vor sich“, stellte Zorc fest und sagte: „Aber er hat einen Riesenvorteil: Er ist noch extrem jung.“ Will heißen: Weigl ist für Zorc wohl der geborene Nachfolger für die zentrale Position im DFB-Teams, wenn der 27-jährige Kroos verletzt ist oder seine Karriere im Nationaldress beendet. Für die WM in Russland dürfte Kroos sicherlich noch gesetzt sein, danach dürfte Weigl aber, wenn er seine Form hält, an den Platz von Kroos weiter heranrücken.

„Gucken, was rauskommt“

Weigl bleibt aber trotz des Lobes seines Managers zurückhaltend in Sachen Nationalmannschaft. „Ich hoffe, dass ich die eine oder andere Spielminute bekomme“, so Weigl über das anstehende Spiel gegen England. Und er fügte an: „Ich versuche mich anzubieten – und dann mal gucken, was rauskommt.“

Über Daniel Michel