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Leverkusen-Kapitän Hrádecký sicher: Kein Kater nach dem Double

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Bayer Leverkusen will nach dem historischen Double der Vorsaison nicht nachlassen. Kapitän Lukáš Hrádecký macht sich nach der Vorbereitung keine Sorgen.

Leverkusen – Bayer Leverkusen hat unter Trainer Xabi Alonso in der vergangenen Saison Historisches geschafft. Als erstes Team der Bundesliga-Historie blieb die Werkself eine gesamte Spielzeit ungeschlagen, letztlich sprang sogar das Double heraus. Die Gefahr, dass sich die Mannschaft auf diesen Lorbeeren ausruhen könnte, ist laut Lukáš Hrádecký nicht gegeben.

Lukáš Hrádecký: „Das Double hat der Einstellung nicht geschadet, im Gegenteil“

Der Torhüter, unlängst als Kapitän der Rheinländer bestätigt, sieht bei sich und den Kollegen vielmehr großen Ehrgeiz, der historischen Saison eine weitere Spitzenleistung folgen zu lassen. „Ich war echt gespannt, wie alle aus dem Urlaub zurückkommen würden. Vom ersten Tag an war ich überzeugt, dass das Double der Einstellung nicht geschadet hat, im Gegenteil. Ich sehe in jedem Training: Unser Hunger ist noch lange nicht gestillt“, freut sich der Nationalspieler Finnlands gegenüber Bild am Sonntag.

Entscheidend für die weiterhin vorhandene Schärfe seien Trainer Xabi Alonso, aber auch die Charaktere im Team von Bayer Leverkusen. Viele von ihnen haben zum ersten Mal in der Karriere große Titel gewonnen und damit sprichwörtlich Blut geleckt. Auch Hrádecký, Leverkusens Feierbiest, hat nach dem Double noch lange nicht genug. „Die Trainingsintensität ist bei uns höher geworden, überall wird nachgelegt, jeder will mehr. Das alles sind gute Zeichen dafür, dass wir noch mehr gewinnen wollen – und gegen Stuttgart im Supercup möchten wir damit direkt anfangen.“

Lukáš Hrádecký feierte mit Leverkusen das Double.
Lukáš Hrádecký feierte mit Leverkusen das Double. © IMAGO/UWE KRAFT

Leverkusens Kapitän erwartet „vier, fünf Mannschaften“ im Meisterkampf

Am Samstag (17. August) hat Leverkusen den Vizemeister im DFL-Supercup zu Gast. Die Schwaben präsentierten sich eine Woche zuvor beim 4:0 zur Saisoneröffnung gegen den Athletic Club aus Bilbao in bester Frühform. Mit Stuttgart ist offenbar trotz vieler prominenter Abgänge zu rechnen. Natürlich hat zudem der FC Bayern die Ambition, wieder Meister zu werden. Und RB Leipzig sowie Borussia Dortmund wollen näher heranrücken.

„Ich kann mir gut vorstellen, dass es bis zum Ende ein offeneres Meisterschafts-Rennen geben wird. Vier, fünf Mannschaften werden in der neuen Saison vermutlich um den Titel spielen“, schätzt Hrádecký ein. Dass Leverkusen ein gewichtiges Wort mitreden dürfte, liegt auf der Hand. Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte zuletzt eindringlich davor gewarnt, der Werkself keine Wiederholung der Vorsaison zuzutrauen.

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