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Reus macht Titelansage: „Wir müssen das Ding holen!“

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Borussia Dortmund steht im Champions-League-Finale 2024. Für Marco Reus schließt sich ein Kreis. Der Offensivspieler will jetzt erst recht den Henkelpott gewinnen.

Dortmund – Während die allermeisten Spieler von Borussia Dortmund nach dem 1:0-Sieg im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris St. Germain in Euphorie verfielen, war Marco Reus im Interview mit Prime Video gerührt. Ausgerechnet in seiner letzten Saison steht der Ex-Kapitän mit seinem Herzensverein im Endspiel der Königsklasse, das er letztmals in seinem ersten Dortmunder Jahr erreicht hat.

Reus wird emotional: „Dort hat 2013 alles angefangen“

„Unbeschreiblich, was für eine Woche“, sagte Reus, der nach seinem verkündeten Abschied zum Saisonende einen Gala-Auftritt gegen Augsburg (5:1) hinlegte und am Dienstagabend den nächsten Meilenstein erreichte. „Dort hat 2013 alles angefangen. Nach über zehn Jahren mit Borussia Dortmund im Finale — Hut ab“, hob der 34-Jährige die Ironie des Schicksals hervor und betonte: „Jetzt müssen wir das Ding ja holen, sonst wäre das scheiße.“

Die Spieler von Borussia Dortmund feiern das 1:0 von Mats Hummels gegen Paris St. Germain
Borussia Dortmund will jetzt erst recht den Henkelpott gewinnen © IMAGO/kolbert-press/Marc Niemeyer

Der BVB erlebte in Paris das erwartet schwere Spiel, überstand 30 Torschüsse und 5 Aluminiumtreffer. Dem französischen Star-Ensemble war das Glück im Abschluss vergönnt, stattdessen erzielte Mats Hummels in der 50. Minute nach einem Eckball den Siegtreffer. „Wir haben heute sehr viel leiden müssen“, gestand Reus, das ‚Wie‘ spiele mit dem Schlusspfiff aber keine Rolle mehr: „Morgen fragt keiner mehr danach, wie wir es geschafft haben. Da steht nur noch der Name ‚Borussia Dortmund‘ im Finale im Wembley 2024.“

Final-Gegner? Reus: „Das ist völlig egal!“

Die Rückkehr nach London wird umso besonderer, wenn der FC Bayern am Mittwochabend (21 Uhr) das Rückspiel gegen Real Madrid gewinnt und die Neuauflage des Endspiels 2013 perfekt macht. Welche Mannschaft auf den BVB warten wird, ist für Reus allerdings unerheblich: „Das ist völlig egal! Wir schauen uns das morgen ganz in Ruhe an.“ Schließlich sei es für den Verein „Wahnsinn, dass wir im Finale stehen. Damit hätte keiner gerechnet, nach der Gruppenauslosung sowieso nicht. Wir waren immer da, haben unser Niveau gefunden.“ Nun soll auch der letzte Schritt erfolgen - denn der Abschied mit dem Henkelpott wäre eine Erinnerung fürs Leben.

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